Mittwoch, 14. Juli 2004

endlich raus aus Kenia

Ossibye otya,
Jendi. Oi oi oi, das hätte ins Auge gehen können, doch mein erster Überfall habe ich meistern können mit einem Schaden von 650KSh (500 für'n Spiegelglas und 150 für'n Kühlerdeckel) und ein paar blauen Flecken.
Im Moment bin ich in Kampala, eine Stadt der mir sehr gut gefällt und in die engere Wahl kommt, sollte ich mich entschließen in Afrika zu bleiben. Hier gibt es alles was das Herz begehrt und sogar einen Hondahändler mit vielen Motorräder im Schaufenster. Heute oder morgen checke ich die Ersatzteilversorgung...
In jedem Land bemühe ich mich die Landessprache zu lernen, doch hier scheint jeder seine eigene Sprache zu haben und ich habe keine Chance... aber Englisch kann hier jeder.
Meine Pläne für die nächste Zeit sind: Samstag nach Jinja, Sonntag raften & Bunji, Montag oder Dienstag nach Entebbe, dann nach Masaka (vielleicht sehe ich mir die Inseln an), dann zu den Rwenzuris, dann zu einem See im Süden dessen Name ich Moment nicht mehr weis und am 28. Juli nach Bwindi.
Eine kurze Anekdote aus Lamu: mit einem deutschen Freund, der dort wohnt, und ein paar Locals sehen wir "Jurassic Park" auf DVD an. Ein Einheimischer, der wusste dass ich umher reise, fragt mich ernsthaft ob ich diese Tiere schon irgendwo gesehen habe... tja, wo fängt man da an?
Noch einer aus Mombasa: als der Nachtwächter ankommt, stelle ich mich ihm vor und frage: "are you watching my bike?". er bejaht und später, als ich zum Endspiel gehe, sehe ich ihn mit Eimer und Lappen meine AT putzen. Ich frage: "what are you doing?"...und er: "you told me to wash it!". Ich falle in's Gelaechter und drücke ihm 100 in der Hand... wat'n Typ!
Ein täglicher Eintrag ins ! Tagebuch (für Lamu) schien mir irgendwie nicht lohnenswert weil ich jeden Tag dasselbe getan habe mit der Ausnahme zum Festland Akkus aufladen. Deswegen "nur" eine Zusammenfassung.
Ich hoffe es geht Allen gut in der Heimat...
Mike

18. Juni 2004 Mwingi
Die Fahrt nach Lamu (Island) war ziemlich entspannt der Strasse nach, bis Hola, an Mwingi und Garissa vorbei. Die Landschaft wird mit der Zeit trockener und wilde Tiere sind so gut wie gar nicht zu sehen... ausser vielleicht ein paar Wildschweine und Antilope nd natuerlich Paviane (die es überall zu geben scheint). Die Übernachtung in Mwingi, in einem Lodge hotel, wo das Zelt aufgebaut werden konnte nach einigem Verhandeln, war prima. A Morgen kommt einer von der Regierung und fragt nach Interesse an Investierungen in dieser Gegend, weil er die Popularität dringend steigern will. Meine Ideen scheinen ihm zu gefallen und er will in's Geschäft kommen. "pole pole" sag' ich und verspreche ihm, mich nach Lamu zu melden. 19. Juni 2004 20km hinter Garissa
Meine AT entwickelt sich zum Schluckspecht (mittlerweile über 9L/100km), also wieder zur Tanke. An der Tanke in Garissa ist wieder Volksversammlung um meine AT. Garisse ist eine langgezogene hässliche Stadt mit vielen Gaffer und Neugierige... nicht wie der Rest des Landes, eher wie Äthiopien. Na ja, die Grenze nach Somalia ist nicht mehr weit. 20. Juni 2004 Mokowe
Man stelle sich blanker Erde vor, der in der Regenzeit völlig unter Wasser steht. Dann kommen ca 30 Dreissigtonner und quetschen sich durch diesen Sumpf. Dann trocknet alles aus und fertig ist die Strecke zwischen Hola und Garsen... Löcher und Gräben soweit das Auge reicht. Fuer 60km habe ich, sage und schreibe 6 stunden gebraucht! Zu erwähnen wären noch, verwahrloste Kinder, die durch diese Einöde umher streifen, auf der Suche nach Essbarem... traurig..Kurz vor Garsen ist die Strasse wieder geteert und die Fahrt geht entspannt weiter bis kurz hinter Garsen. Von da bis Mokowe gibt's eine Schotterpiste die gut befahrbar ist. In Mokowe empfiehlt man mir das Moped auf dem Polizeigelaende zu lassen und weil es schon langsam dunkel wurde, schlug ich auch gleich das Zelt da auf (für lau). Sehr neugierig, aber nett, waren diese Menschen und der Abend wurde beim Lagerfeuer (man erzählt mir dass ihnen nicht erlaubt ist ein Lagerfeuer zu zuenden, aber touris duerfen's) kurzweilig. 21. Juni bis 1.Juli 2004 Lamu
Am Morgen geht's zu Fuss zum Hafen in 3km Entfernung. Hier landen die Busse und die Menschenmassen quetschen sich fuer 40KSh auf kleinen Boote (Dhows). Nach 20min Fahrt erreiche ich Lamustadt... eine nette kleine Stadt mit vielen engen Gassen, Moscheen, Kirchen, Läden, Restaurants, Hotels & Dhowfahrer die unentwegt Touren zu Horrorpreisen anbieten. Eine Müllabfuhr haben diese Leute scheinbar nicht, so sammelt sich der Muell in vielen Ecken dass sehr an Kairo errinert. Der einhellige Meinung der Leute hierzu ist: "die Regierung ist schuld".Ich mache mich auf dem Weg nach Shella am Ufer entlang, vorbei am Kraftwerk -eine Halle mit 8 Dieselmotoren, gekoppelt mit Synchrongeneratoren die die Insel mit elektrischen Strom versorgen. Taenzelnd um die riesigen Dieselpfuetzen, dann auf einem Sandweg durch die Insel, weil gerade Hochwasser ist.Shella ist ein urgemütlicher Dorf und jeder ist friedlich und ruhig. In jedem Satz ist ein "hakuna matata" oder ein "pole pole" herauszuhören. Ich bekomme ein Zimmer mit Dachterrasse und Küche für 450KSh/Nacht mit Meeresblick... einfach geil!Um Shella herum ist ein langer Strand der so gut wie gar nicht besucht wird und wenn man die Ostseite erreicht, kann man den ganzen Tag im warmen Meereswasser in den Wellen herumtollen. Gegen 18:00 klettere ich auf der höchsten Düne und beobachte den Sonnenuntergang über der Insel (die Beleuchtung der Insel ist sagenhaft) und hinter'm Meer. Dies wird zum alltäglichen Ritual: 16:00 Schwimmen und 18:30 Sonnenuntergang.Jeden Morgen kommen Leute vorbei mit Schrimps, Lobster, Krabben und Fisch, die sie gerade gefangen haben und noch zappeln. Entscheidet man sich, wird's auch prompt vor- und zubereitet... 2 Dutzend Austern für 120KSh oder 1kg Lobster für 600 inklusive Service ist schon eine feine Sache.
Weil der Ort so klein ist, ist Sicherheit kein Thema... nachts umherzustreifen und den Mond Auf- oder Untergang zu beobachten ist sicher und kein Problem.Gegenüber ist eine Insel namens Manda mit ebenfalls langen einsamen Staenden, die man mit einem Dhow erreichen kann fuer 400KSh inklusive Angeln und Fischgrill.Alles in Allem ist die Insel Lamu fantastisch, wo ich glaube - viel romantischer geht's nicht. einheimische erzählen dass hier der Baer los ist zu Weihnachten... mir ist's recht wie es ist. 2. Juli 2004 Malindi
Die Gestrige Fischplatte hat zwar gut geschmeckt doch Durchfall und Guebeln war angesagt fuer alle die an unserem Tisch sassen... egal, es ist Zeit hier abzuhauen.Meine AT war voll intakt auf dem Polizeirevier in Mokowe und so fahr' ich richtung Malindi auf guter Strasse los. Die Fahrt war, mehr oder weniger, recht langweilig. In Malindi se! tze ich mich in einen Restaurant ab und lerne Joe kennen... ein 58-jaehriger Amerikaner der fuer die Peace-Corps arbeitet. Er hat ein Haus direckt am Strand im Marinepark. Seine Einladung nehme ich gerne an und beziehe ein Zimmer in dieses schoene Haus. Der Strand ist superschoen und bei Vollmond kann man fast Zeitung lesen zu Mitternacht. Mein Pech war, dass die Riesenschildkroeten heute keine Eier legen wollen...schade! 3. Juli 2004 Malindi
Es regnet so ziemlich den ganzen Tag und Joe und ich sitzen vor'm Rechner und gucken Bilder und DVD's. 4. Juli 2004 Mombasa
Der Abschied von Joe, nach dem Fruehstueck war kurz aber herzlich und um 9:00 war ich auf der Strasse nach sueden der Kueste entlang. Die Palmen saumen die Strasse und ein paar tolle Foto's auf der Bruecke in Kilifi konnte ich ebenfalls machen.
In Mombasa angekommen, lerne ich Maike im indischen Restaurant kennen die mir ein Hotel empfiehlt. Abends besuche ich das Fort ! Jesus und besichtige die Stadt. Der Abend beende ich in einer Kneipe beim Endspiel Portugal-Griechenland. 5. Juli 2004 25km vor Nairobi
Der Fruehstueck war prima und nach'm Verzaehl mit der Hotelmanagerin und Maike, fahre ich ueber die Lionki-Faehre nach Tiwi beach. Ein Traumstrand und kein Schwein zu sehen... Ausgeruhter als jetzt werde ich nicht mehr, seit Lamu... also weiter...Die Fahrt zurueck fuehrte wieder durch's Gelaende und dann kamm's... 2 Maenner laufen mit und ich denke nichts boeses bis sie sich vor's Moped stellen und mit dem Knueppel und Machete (ziemlich stumpf) auf mich eindreschen.
Ich lasse meine AT fallen und laufe zunaechst ein paar Schritte weg und merke wie diese Jungs zoegerlich hinterher kommen... einer wollter mich umhauen waehrend der Andere sich am Moped ranmacht, doch aus dem Plan wurde nichts weil ich den Helm aufhatte und die Protektoren das Schlimmste abhielt... also stuerze ich mich auf dem naechsten und bearbeite sein Gesicht waehrend der Andere ihm zuhilfe eilt. Der Respekt vor der ! Machete laesst mich vorsichtig werden und ich renne ein paar Schritte... Das Spiel beginnt von Neuem. In der Zeit konnte ich mein Messer auspacken und ein Stich in den Bauch schreckte sie ab bis ein Allrad vorbei kam und sie das Weite suchten...Puhh, an diesem Erreignis werde ich noch lange denken.
Wenn ich schon mal in der Ecke bin, fahre ich noch zum Urlaubsort Diani beach. Hier reiht sich ein Hotel neben dem Naechsten und es sieht ein bisschen nach Malle aus... doch jetzt ist keine Saison.
Immernoch veraergert ueber diesen Ueberfall, beschliesse ich nach Nairobi zu fahren und mache mich auf der 500km langen Strecke auf. Die Strasse ist halb gut befahrbar (160km/h) und halb gefuellt mit Schlagloecher (50km/h). Als es dunkel wird, klemme ich mich hinter einem Auto weil meine Scheinwerfer immernoch seit Aegypten viel zu tief eingestellt sind. Rumms...Ich sehe diese Mega-Steine zu spaet und da zerreisst es mein Hinterreifen. Tolle Wurst, mein Ersatzreifen ist in ! Nairobi und es fahlen noch 35km. Zum Glueck ist eine Hotellodgeanlage keine 200m weg. Ein Zimmer von 1800 sprengt mein budget und ich kann den Menschen bewegen mich mein Zelt aufschlagen zu lassen fuer 300. Mein Magen ist immernoch nicht 100% OK... 6. Juli 2004 Nairobi
Der Tag beginnt um 6:00 weil der Anlagensupervisor meinte dass es keine gute Idee waere wenn der Besitzer mich im Zelt saehe solange die Anlagew kein Zeltplatz ist (alles ohne Rechnung..) ...kein Thema, alles im Vorratsraum verstaut, Hinterrad ausgebaut und ab in's Matau nach Nairobi. In Nairobi bis Chris's Haus mit'm Bus und die 35km kosteten 70KSh und dreieinhalb Stunden. Zu Mittagszeit latsche ich durch's Tor und finde...Joa!Seine Geschichte hoert sich an wie sein Moped aussieht -recht zerrupt. Die Stunden vergehen beim Reifen wechseln und Schlauch flicken und so ist's schon 15:00 und ich entscheide mich zu einer Taxifahrt zum "small world country club". Da ging alles ratz-fatz und nach einem Abschiedsfoto wieder weiter nach Nairobi. Weil alle preiswerten Zimmer (Chris's Haus) vergeben sind, schlage ich das Zelt im Garten auf. 7. Juli 2004 Nairobi
Waesche waschen und Vorraete aufstocken. Abends gab's super leckere Frikadellen mit Kartoffeln und Erbsen. Volker, Manu (Deutsches Paerchen auf 2 Dominatoren), Joa, Diane, Chris und ich haben noch'n nettes Verzaehlchen...

8. Juli 2004 Nairobi
Mopedinstandhaltung ist angesagt... Luftfilter, Zuendkerzen, Oel, Raeder.... Die letzten Sachen noch eingekauft und der Fahrt nach Uganda steht nichts mehr im Wege.

9. Juli 2004 Kisumu
Wie es so manchmal ist, dauert's bis 12 bis ich alles verstaut hatte und mich von Volker & Manu verabschiedet habe (Joa war schon um 7 unterwegs nach Arusha). Hinter Naivasha entscheide ich mich fuer Kisumu weil ich nicht schon wieder nach Kitale will. Die Strecke ist durchaus lohnenswert da alles gruener wird und ich passiere grosse landwirdschaftliche Gebiete. In Kericho halte ich Pause, passie! re Kisii und schliesslich im dunkeln komme ich in Kisumu an. 10. Juli 2004 Sipi
Der erste Gang am Morgen war zu fuss zur Bank, den ich befuerchtete nicht bis Uganda zu kommen mit dem vorhandenen Sprit. Bei der Gelegenheit konnte ich mir Kisumu ansehen das sehr friedlich aussieht morgens um 9. Sawa sawa, Zimmer bezahlt und ab zur Tanke... die Instandhaltung von gestern brachte 3L/100km und der Tank war noch halb voll! Tolle Wurst, jetzt habe ich diese ganzen kenyanischen Shillings. Das Wetter ist super und kaum Verkehr, so ging's voellig entspannt nach Busia. An der Grenze werde ich belagert von clearance guides die mir die Papierarbeit abnehmen wollen -gegen Entgelt natuerlich- doch das Carnet und mein Pass waren kein Problem und es gab wieder kein Business fuer diese Jungs (worueber die sich auch beschweren).
Das Stueck von Busia bis Totroro war Schotterpiste, so dass ich nicht rechtzeitig bremsen konnte fuer ein Hund der die Strasse ueberquerte...das nimmt einen ganz schoen mit...so'n Mist.Ab Tororo ist die Strasse ! gut geteert den ganzen Weg bis Sipi.Am Nachmittag treffen 20 englische Schueler mit Lehrer im "Crow's Nest" ein und bestellen eine einheimische Gruppe fuer den kulturellen Beitrag des Abends. Die Gruppe tanzte, sang und spielte eine unheimlich llaaannnges Theaterstueck (es war schon merkwuerdig und voellig anders als wir es gewohnt sind...gar nicht einfach zu folgen) dass ich nicht zuende sehen konnte und bin ins Bett (Zelt) gestiegen. 11. Juli 2004 Sipi
Nach dem Fruehstueck ging's los zum Trekkingtour -wenn auch nur fuer 6 Stunden. Die Landschaft ist einfach scharf, passend zum Wetter. Stundenlang geht's an Bannanenbaeume und Palmen vorbei. Von Zeit zu Zeit trifft man die anderen Mzungu's gefuehrt von Guides und der weg ist gut zu finden. Ich selbst nehme keinen Guide weil ich schon mal links abbiege wo's eigentlich rechts gehen soll und ich nicht den ganzen Tag ein Verzaehl anhoeren will. Einer diese Linksabbiegungen fuehrte mich zu vielen Huette! n und ich schuettele mind. 200 Haende. Unterwegs bezahle ich 500USh hi er und 500 da, dass angeblich zum Wohle der Gemeinschaft sein soll. Eine Kletterpatie war auch dabei und die Wasserfaelle (3) waren schon sehenswert. 12. Juli 2004 Kampala
Die gesamte Strecke nach Kampala ist in guter Zustand und es geht recht zuegig bis Jinja. Hinter Jinja wird es noch gruener und man sieht nur noch Baeume, dafuer nimmt der Verkehr zu und die Rauchwolken sind nur schwer ertraeglich. Bannanenbaeume gibt's hier ueberall und dementsprechend isst man auch Bannanen zu jeder Gelegenheit.In Kampala erst zur Bank, dann essen (Pizza) und dann zur "Backpackers Hostel". Mein Tank ist noch immer "gruen" trotz der 600km auf'm Tacho. In dem "Backpackers" geht es zu wie in einem Taubenschlag, viele Mzungus die ein- und auschecken. Die Preise sind OK, es gibt eine Bar und 4 Rechner fuer's Netz stehen kostenlos zur Verfuegung. 13. Juli 2004 Kampala
Ich nehme eine Einladung von einem ugandischen Freund an und besuche seine Huette.!
Am liebsten wuerde ich nur bei privaten Leuten unterkommen, doch frueher oder spaeter fragt jeder nach Kohle und dann wird's laesstig... also: campsites. Im Laufe des Tages laufen wir durch die Aeusseren Stadtbezirke am Arm des Lake Victorias herum, essen und am spaeten Abend kehre ich quer durch die Stadt nach Mengo zurueck. 14. Juli 2004 Kampala
Heute zur Botschaft von Tansania und zum "Ugandan Wildlife Authority" fuer die Gorillas in Bwindi. das sind zwei grosse finanzielle Posten die mir eroeffnen dass sie keine Dollars haben wollen wegen den Kursschwankungen... Tolle wurst, nur deswegen schleppe ich diese Dinger mit mir rum seit Februar... Egal, am 29.Juli bekomme ich grosse Primaten zu sehen.

Mittwoch, 9. Juni 2004

wieder in Kenja

Jambo jambo sana,
es ist schon wieder eine weile her dass ich geschrieben habe. die meisten habe ich zwischendurch in meinem deutschlandurlaub treffen koennen und jetzt ist alles wieder auf der reihe. weil es relativ viel zu schreiben (und zu lesen) gibt, bleibe ich diesmal im deutschem...
vom letzten mail bis zum 24. mai ist nichts berauschendes passiert ausser dass ich nach deutschland gekommen bin fuer eine shopping tour und fuer ein kurzurlaub. hinterher habe ich meine AT wieder auf der strasse gebracht und wollte mich mit leuten treffen die nicht mehr da waren... tolle wurst! alle plaene uebern haufen
eine neue erfahrung fuer mich war eine geile trekking-tour. Eins ist sicher: es war nicht das letzte mal…
Lamu (ueber garisa) ist jetzt fuer eine zeit angesagt, dann die kueste runter bis zur grenze kenyas dann am masai mara vorbei (ein bisschen trekken) dann nach Uganda (trekken, rafting, gorillas,…).
bis bald

24. Mai 2004 Naivasha
Alles klar, meine AT laeuft und alle verabredungen sind geplatzt... also los. in ein paar tagen siehts besser aus.recht zuegig erreiche ich "Fishermans camp" in naivasha. ein guide namens marcus nimmt mich zum Kratersee fuer ein paar shilling und dort konnte ich meine beine vertreten. den abend habe ich vorm fernseher mit captain janeway verbracht weil ich so ziemlich alleine auf dem riesigen campingplatz war. hippos liefen nicht am platz rum und ich hatte keine lust mehr loszuziehen. 25. Mai 2004 Lake Bogoria
am morgen brachte mir die waeschefrau meine waesche zurueck und fragt wo ich meine verlobte gelassen haette, und meinte, wenn ich zurueck kaeme, haette sie eine fuer mich. alles was sie braucht ist eine wunschbeschreibung... hmm... heute habe ich keine zeit und jucke los richtung lake bogoria. an einem ort der als kreuzung haette gelten koennen, sagt mir ein einheimischer dass der weg zu schwer zu finden sei. also soll ich die teerstrasse weiter verfolgen.
fast am lake baringo gehts rechts ab nach lake bogoria. in einem kleinen dorf ist das tor zum park der, unverstaendlicherweise super teuer (1500ksh) eintrittsgelder nimmt. ich hatte das gefuehl dass eh keinschwein hier auftaucht und ein blick ins register zeigt vielleicht 2 besucher die woche. ich berappe die kohle und bekomme wildschweine, millionen flamingos und gysire zu sehen... ein schoener fleck. das gepriesene "fig tree camp" war kaum zu erreichen durch die baeche, steine oder teilweise gar kein weg. vom "camp" war nichts zu erkennen ausser eine feuerstelle und ein riesiger feigenbaum am ufer des sees. nachdem ich das zelt aufgebaut hatte und ruhe einkehrte, sehe ich schatten bewegen... mind. 150 paviane springen von ast zu ast oder laufen am boden herum. mir wirds mulmig weil im umkreis von 40km keiner ausser mir ist und zuende ein feuer. um 22 gehen die affen in die bubu und ich fange an zu beten dass alles noch heile ist am naechsten tag. 26. Mai 2004 Maralal
Glueck gehabt... die paviane haben keinen schaden angerichtet und ich verlasse den park auf der suedseite, der offroad-technisch recht anspruchsvoll war. mit kompass, GPS und auskuenfte habe ich den weg durchn bush nach nyahururu gefunden bis zu den thomsons falls. nebenan ist ein hotel mit campsite wo ich ein burger ass. eine ansaessige amerikanirin erzaehlt mir dass sie auf dem weg von maralal elefanten gesehen hatte. tja, es ist noch zeit... also los...
die piste war, im vergleich zu heut morgen, recht locker und bei 0 28.3564N; 36 38.9924E sehe ich meine erste elefantenherde. Eine kurze zeit spaeter noch eine, dann noch eine. Die meisten waren weiter weg, doch eine kleine “familie” war direct an der strasse… wow! Wahnsinn!Der mir empfohlene “safari camp hotel” in maralal war ein nobelschuppen der zwar nett, aber entschieden zu teuer war. Das zelt zu 500ksh war ziemlich happig, doch ich konnte ein heisses bad nehmen und die essenspreise waren moderat. An der bar lerne ich 4 amerikanische army-engineers kennen mit fantastischen geschichten aus der ganzen welt. Irgendwann fand ich lallend das zelt und die welt drehte sich nur um mich… 27. Mai 2004 Nairobi
fuer um 5 uhr hatte ich den wecker gestellt weil es hiess dass wilde tiere direct am hotel wasser trinken kommen bei sonnenaufgang. Als ich da mit den anderen jungs rumstehe, sagt der hotelman dass sie erst gegen 9 auftauchen…toll! Er sagt auch dass ich gute chancen haette loewen, auf der strecke nach Wamba, zu sehen. Nach dem fruehstueck fuhr ich los auf der, bisher schoenste, strecke kenyas durch waelder und berge auf sand/erde pisten. Die tour war zwar grenaten stark, doch loewen habe ich keine gesehen (vielleicht moegen die den sound meiner AT nicht…hmm). In isiolo bekomme ich scheiss-sprit der meine AT ein bisschen ruckeln laesst, doch sie brachte mich den ganzen weg nach Nairobi zurueck. Dieses mal oestlich vom mt. Kenya vorbei weil es schoener zu fahren sei. Zu 90% stimmt’s auch, doch die restlichen 10% sind nervtoetende umleitungen durch die ganzen kleinen ortschaften. Abends erreiche ich, mit fast wundem hintern, das upper hill campsite. 28. Mai 2004 Nairobi
rumlungern & relaxen war angesagt und das wiedersehen mit oli (eine verabredung hielt doch… sieh’ste mal) begossen wir mit bier und er erzaehlt mir von einer trekking tour durch die chepangani berge, wovan ich begeistert bin. Ein paerchen aus Deutschland waeren ebenfalls dabei und ein treffen fuer morgen abend war schnell ausgemacht. In dem zelt, dass ich fuer oli aus Deutschland mitbrachte, war schweizer schokolade versteckt… das war der highlight des abends.

29. Mai 2004 Nairobi
heute ist shoppen fuer’s trekkingtour angesagt und weil ich in einer mail lese wo dave und irvana lungern, besuche ich sie beide die mir berichten dass seine kupplung ebenfalls hin war. Spaeter verbringen wir stunden am rechner zwecks software- (ich hatte neues aus Deutschland mitgebracht) austausch.Am abend ist ein treffen mit harald, renata & oli angesagt damit wir wissen mit wem wir es zu tun haben die naechsten tagen. Nach einer pizza gehen wir ins “florida”, was maessig war bis die drei muede nach hause gingen…

30. Mai 2004 Kitale
es heisst ja: nie im dunkeln durch Nairobi zu gehen/fahren… na gut um 6:30 (es war wieder hell) kurve ich den weg zurueck zur campsite. Ziemlich fertig mit der welt, packe ich wieder um, trinke 20 kaffee und bringe meine AT und die restlichen sachen zu chris. Um 10 waren wir verabredet, doch weil ich harald & renata’s hotel nicht auf anhieb fand, life ich eine stunde voll bepackt und total verschwitzt durch die gegend. Im internetcafe finde ich sie schliesslich und von da ging’s auf matatu-suche. In diesem ding sitzen 15 leute und es gibt keinen platz die beine, auch nur einen centimeter, zu bewegen. Wir quaelen uns also 3 stunden bis nakuru… 20min. pause… 3 stunden bis eldoret und steigen dann in einem bus bis wir um 21 in kitale ankommen. Es ist mir voellig egal welches bett ich bekomme und falle ins koma.31. Mai 2004 kiptaberr
die kurze nacht in kitale (kahuruka hotel) war zuende und nach dem fruehstueck, im amanibar, nahmen wir ein weiterer matatu (diesmal mit mind. 20 leuten… scheinbar gibt’s hier keine polizei) nach kapcheropp.
Von da aus machten wir uns, nach eine weitere staerkung, auf schuster’s rappen auf in die berge. Es stellt sich schnell raus dass ich eine schlappe, weiche nuss bin der mit 22kg nicht gut zurande kommt, besonders weil’s staendig bergauf geht. Viele pausen sind also angesagt. Es gibt verschiedene affen- und vogelarten unterwegs zu sehen… wir muessen auch bei jeden daher gelaufenen chameleon anhalten und fotos machen. Gegen abend schleppen wir uns bis zu einem bergdorf namens kiptaberr. Dort lernen wir niklas kennen, der 6km rennt um uns kartoffeln zu besorgen. Um seine kleine huette duerfen wir unsere zelte aufbauen und zur belohnung des tages, mache ich uns roestis mit kartoffeln, zwiebeln und corned beef. Alles dauert ewig mit unterbrechungen von allen leuten die hier aufkreuzen… hey, wir sind in afrika! 1. Jun 2004 irgendwo hinter kapsanger
Die gastfreundschaft vom nikolas war schon beeindruckend und weil wir einen bergfuehrer und traeger gebrauchen konnten und weil nikolas kohle gebrauchen konnte, schlugen wir ein geschaeft vor. Auf sandstrassen ging’s an kapsait vorbei, wo die kenyanische marathonlaefer ausgebildet werden, immer wieder mit pausen um die landschaft zu geniessen (pust..). es geht groesstenteils bergauf und bei einer pause an einem bach, gefaellt es uns so gut, dass wir beschliessen die zelte hier aufzubauen. Nach einer zeit kommt einer vorbei, der meinte dass der grund ihm gehoere, er uns aber erlaubt hier unentgeltlich zu bleiben und sich wichtig macht. Weil es hier ueberall monsterameisen gibt, wird’s schwer ein guter platz zu finden. Abends wird’s schweinekalt. 2. Jun 2004 (chepkotet)
die nacht war verflucht kalt, besonders fuer renata und harald die nur sommerschlafsaecke dabei hatten. Zwischen den huegeln dauerte es lange bis uns die sonne erreichte, und wir machten uns auf dem weg. Gewandert, gewandert, gewandert. Gegen abend suchen wir ein dorf namens chepkotet, aber es gibt kein dorf. Nur so’n paar verstreute huetten auf’m berggipfel. Der wind war pig-cold und weil wir nicht wieder frieren wollten, fragten wir an ob wir in einer huette uebernachten koennten. Die leute waren supernett und brachten uns feuerholz und wasser. Weil die huetten keinen abzug haben, ist feuer eine zienlich rauchige angelegenheit (diese jungs sind dem immer ausgesetzt). Thunfischbrote und suppe in kleiner runde beenden den tag.3. Jun 2004 (irgendwo hinter kasinion)
die nacht in der huette war ok und waehrend harald sich mit pfeil und bogen uebt, trinken oli, renata und ich chai mit unsere gastgeberin.Wir passieren ein paar huettenansammlungen, essen (wieder mal) chapati’s unt eier. Waehrend unsere wanderung werden wir von schulkinder, die UN-fresspackete mit sich schleppen, begleitet. Von zeit zu zeit fotografieren wir irgend welche viecher wie chameleons, voegel, affen, leuten beim fotografieren,… weil es schon ziemlich steil ist, ist es nicht einfach ein zeltplatz zu finden. Nikolas wird sauer weil er sagt dass die bergleute arschloecher waeren… Auf einem hang finden wir doch noch ‘was mit erlaubnis einer alten frau.4. Jun 2004 (tamkai)
aufzuwachen in einer solchen gegend mit dieser aussicht ist echt geil.Von da an ging’s eigemtlich ziemlich steil bergab durch’s gestruepp und die titelmelodie vom Indiana jones traellerten wir den ganzen berg runter.
Nach einem leichten sturz vom harald, teilten wir sein gepaeck und weiter ging’s durch die wirklich schoene landschaft. Es wird immer waermer und von zeit zu zeit nehmen wir eine dusche unter einer der vielen bergquellen und kleinen wasserfaellen. Irgendwo unterwegs besuchen wir eine schule der “wirklich” basic war. Waehrend bei uns ueber farbdrucker diskutiert wird, geht’s hier um kuehe die im raum kacken weil die waende recht durchlaessig sind. Gegen spaeten nachmittag erreichen wir tamkai, was ein idyllischer ort ist mit freundlichen menschen. Nach (noch mal) chepati finden wir ein paradiesischer fleck zum zelten auf einer wiese neben einem bach. Feuerholz war leicht zu finden und neugierge leute erscheinen um zu sehen was diese masungus so treiben… ein blick ins zelt scheint ‘was ganz besonderes fuer diese leute zu sein. Pasta mit currysosse gibt’s heute abend. 5. Jun 2004 Tamkai
ein aetzender tag… schwimmen im bergbach, rum lungern, einen sonnenbrand holen,… eben einer diese stresstage.Abends gibt’s eine menschenversammlung waehrend wir yazee spielen (wuerfel sind schon was tolles!). 6. juni 2004 sigor
waehrend oli und harald zur kirche gehen und sich kulturell ergiessen lassen, packen renata und ich zusammen und verbringen den vormittag am bach. Spaeter beim (jo!) chepati merke ich, dass mit meinem magen ‘was nicht stimmt… noch geht’s. in der mittagshitze ziehen wir richtung sigor los und ich werde immer schwaecher, werde blass undbekomme leichten fieber. Unterwegs engangiere ich einen jungen der meinen rucksack traegt. Weil es mir gar nicht gut geht, kommen wir im dunkeln in sigor an. Ein campingplatz wurde gefunden doch der besitzer war irgendwie unterwegs, so konnten wir kein zimmer nehmen… was soll’s? draussen mit den scorpionen ist’s auch nett… mir war ‘eh so ziemlich alles egal. 7. juni 2004 (kitale)
die zelte… wieder mal… zusammen gepackt.. gibt’s fruehstueck (bohnen, mais, reis & ei) in der kneipe von gestern abend. 550ksh sollen wir latzen, doch nach 5min diskutieren sind’s nur noch 120!
Im pickup ging’s nach kitale auf holpriger piste und 1x umsteigen im matatu. Ich bin froh dass mein fieber des nachts ausgeschwitzt wurde. 8. juni 2004 (Nairobi)
der abschied vom oli nach dem fruehstueck im amanibar war herzlich und von da ging’s im bus zurueck nach Nairobi. Der bus war billiger und geraeumiger und es gab 2x 1 stuendiger pausen in eldoret und nakuru.
Wenn man da so rum steht und qualmt (uebrigens, in den Bergen gab’s so gut wie nichts) wird man immer nach kippen angekoettet, doch ohne tausch laeuft da nichts bei mir… so’n spinner laesst sich (scheinbar) drauf ein und gibt mir eine uhr… nachdem er die kippe weggeraucht hatte, drohte er mir pruegel “vom mob” an um die uhr wiederzubekommen. Ich zeige mich nicht sonderlich beeindruckt und er wird immer nervoeser. Im bus kommt er an und fragt noch mal hoeflich und ich sage dass er mir schon eine kippe zurueckgeben muss. Nach einer viertel stunde tauschen wir zurueck.Ein anderer tauscht eine halskette und sagt “jesus is with you”.Unterwegs wird der kuehler undicht und da brauchen wir eben ‘was laenger bis Nairobi… afrika eben! Gegen 19 steigen wir aus und ab zur pizzabude. Weil ich hunger hatte, bestelle ich eine riesenpizza und bokomme 2. “special day” sagt der pizzamann, heute 2 fuer 1! …es war hart, aber ich hab’ beide reingedrueckt. Im upper hill lerne ich toni, dennis, anne und pauello kennen. 9. juni 2004 (Nairobi)
nach einer unruhigen nacht (die pizzas haben mich fertig gemacht) fahren anne und ich das moped holen und verbringen den rest des tages beim bier in der stadt.

Montag, 26. April 2004

die Panne

Abari und Jambo Zusammen,

ethiopia is only 4 days ago but yet so far away to get my mind back to this amazing country. i'm in the upper hill campsite nairobi with the best meals since the invitation from ehab's mother in egypt. this town is a great place to stay and temperatures are on a cosy bases of about 25 to 28 deg C. it only rains at night and many interessting people can be met at the campsite.
however, not everything has gone right in the last weeks...

8. April 2004 Wondo Genet
After breakfast and picking up dave s visa, we took the road to south heading for shashemene. Following a landrover was getting a bit boaring,
so i drove a bit offroad to stay awake. We put up our tents at the hotel in wondo genet and took a bath in a pool fed by the hot springs. We were under a lucky star today, imagening that it was raining every day exept during this day. At the time we had everything set up and when we went to the pool it pured... But who cares, the spring water was too hot anyway and the rain cooled it down for an hour. As we had enough of swimming it stoped raining so we could get out and dry up. It was just too bad that my towel was wet because i definatly wanted a picture of us taking a rainy bath and protekting the camera. Trying to sleep was an easy task even though we hear a lot of unusual birds screaming through the night... much better then the dogs yauling in addis. The hotel looks great so far, but we’ll see in the morning where we really are.. 9. April 2004 Dinsho
The ressort hotel turned out to be a small paradise with trees, flowers, birds and monkeys which we were able to feed. Thinking 200km would be easy to drive in 4 hours, we took off at 11:30. My lucky star from yesterday disapeared and my fuel pump refused itts work somewhere on the road. Out of nowhere, 40 ethiopiens appeared and were not bothered enough from the puring rain to watch us repairing. We were really wet and cold, so we drank a coffee in davets car beeing watched by all those wet people outside. Never getting tired of "give me" they even ask for water in the puring rain... 10. April 2004 Dinsho
To save resources, we booked a seat in the "Dragoman" truck which had coinsedently the same goal to the 4300m point as we. Marcel & Vivian (swiss), Lisa (australian), Kathrine (uk) and Ian the truckdriver were the other passengers who expierencend the same bumpy boaring 4 hours trip. A highlight could be called By sitting on the roof of the truck and waving to the locals. The last meters were took by foot where we were glad to strech our legs on a, i would say, boaring landscape with wolfs and birds. The way back became a bit exiting as we could'nt stop on a muddy hill and when we helped a beer transporter back on the road (who obviously had the same problem). Back to the lodge, a group of italiens arrive and having beer after pasta with cheese and meat, it became a nice evening. 11. April 2004 Dinsho
Today s walk took about 7 hours through the bale mountains including the 2 hours rain on the way back. Our adventures tour was intererupted by beeing attacked by three dogs and beeing followed for a long time by some kids how live up hier. Of course the were "youyou"ts but we did actually find normal people in the mountains who didntt want money. they were just normal shy people living in the mountains. The wildlife wasn't too exiting exept of the nyalas which hide around the trees. A couple words to the rain... Itts incredible moving through rain without beeing bothered. I guess it's because it's not too cold and the wind is not too strong. Anyway, we were happy to move our bodys for a while, so driving tomorrow will probably be relaxed. 12. April 2004 Awassa
A cold rainy ride thruh mud and clouds took us down from the Bale mountains, back to Shashemene. From there on, sun was shining and because of the tarr dry roads the bike somehow grabbed me and i took off as speedy as could get. In awassa, i thought it would be a good idea to wait for dave. It took 10 minutes to suround 60 people around me and my AT. I must admit it was fun to go slowly forward and watch the croud follow me and it is remarkable that these guys don't get ashamed by my teasing (even though i coudn't hide my laughing). After 20 minutes i turned back to see what happend... But no dave in sight. It's hard to believe how we could lose each other on only one road, but we made it. After both of us checked in different hotels, we started looking for ourselves and after 3 to 4 hours we met...puhh. having a couple of beers on the shore of lake awasa was nice until we closed the day. 13. April 2004 Awassa
Since we lost a half day yesterday, we decided to do some maintenance and laundry this morning and stay another night in awassa. Internet is extremly slow so i managed to send two letters in two hours. Ian (truck driver with the lot we met in Dinsho) popped in the cafe and said hello. We all had lunch (burgers with egg) and went shopping to stock up our food reserves. Afterwards, it turned to be a lazy day and ended up with whiskey and coke in the evening, chatting. 14. April 2004 Arba Minch
Departing from awassa and our new friends, we took the road back to shashemene towards arba minch. On our way we had brunch in a small town in an empty restaurant.
After 3 minutes a croud of 85 poeple surounded our vehicles and by taking a seat at the restaraunt, the place filled magicaly. In time, you get used to these things and wonder why people get wipped away so soon by someone who thinks you want to be alone. moving further down the road we broke a record by 47 minutes until the first youyouts and givemets arrived at our afternoon break. These poor kids ran about 15km to beg and while we were about to leave as they arrived, they had to hurry up with begging and became a bit agressive out of breath. Somewhere on the road was our first washed away bridge, which was no challenge but exiting. The recommended hotel in arba minch was far to expensive so we put up our tents next door for half the preis and double the sight. A baboon shows up here and then at our tents. Tonight, Itm having my second flat tire. 15. April 2004 Arba Minch
Our new friend, the baboon, had together with us breakfast and decided to jerk off right in front of us while drinking coffee. What a pig! Heading for the crocodile farm, we took the road acording to the lonley planet book and some native directions, but no farm to see. Back to town, at several internet cafe s, but no connection. So we decided to go some offroad by the southern lake. As we reached the shore an armed local tried to chase us away but "sorry, only english" gave us a couple of minutes. That was the first time on the trip to see a croc in real envirement. The way back was full of baboons which we tried to get on the car, but no way, the boss of the gang wouldntt let the others to near. He himself was too scared. At all, not much was achieved today and even the campfire was on hold because of the rain in the evening. 16. April 2004 Arba Minch
The first half of the day was, more or less, pretty lazy because none of us slept very well due to rain and whiskey-cola. A boot trip to the crocodile market was great seeing these huge monsters on the lake. This was also the first time to see some hippos doing sommersalts in water. Right on the boot, we bought a fish for dinner which dave took out and grilled on the fantastic campfire we had the whole night enjoying this wonderfull sight of two lakes separatet by a mountain called gods gate 200m below us. 17. April 2004 somewhere by Jinka
The Omo valley is not really easy to reach during the rain, since all bridges seem to be washed away. However, I had a wonderfull time riding my AT with all my luggage in davets Landi (a half of a dream came true) and the deepest water was only knee-deep. The valley is a great place where everythingts geener then the rest of the country. The locals get taller and colourfuller. The females don't wear tops, so it's hard to keep my eyes on the road. because it was getting late, we decided to put up our tents somewhere out of town, which seems to be possible in this area. Where ever we stop, poeple come and suround us, but they dontt beg so much as elsewhere. All in all, it's gets better and better the more south we get. One man with a knife appears and sits on my chair for 3 hours... That was it! Tonight is a great night to watch the stars and enjoy the camping. 18. April 2004 Jinka
2 hours after takeoff, we reached the "Rocky Campsite" which is a nice quiet place. After lunch, a group of 20 year old girls arrived to get fotographed in the campsite.
As they left, another group arrived having a party with dance and beer. What a campsite! Soon you become an headache from ethiopian musik where itts hard to recognize any kind of melodie and we left for the next foto shooting. Later on, the dragoman truck (10. April) arrived and it was good to meet again. Our plans to pass lake turkana and be in nairobi by latest 1. May demands fuel for at least 700km and Jinka is the last fuelstop, so we filled all canisters. Because of an elektrizity fallout, I had to note the numbers on the pump... an half an hour later I remembered that I left my adressbook on the car roof! If you walk thru town with a torch, you get a lot of attention and soon, many people are with you. Quess who found the book... the guy from the station and his 4 friends wanted to have a fee for finding it.
I ripped the book out of his hands, offered the finder some birrs and argued with the others that I'm not paying the whole town when one asshole lets me search for an hour to raise the prize.19. April 2004 Omorati
After all the beer we had together with the "dragoman" guys, we got away from jinka a bit later as planned. The shortcut- "road" to Turmi turned to be a great fun to ride...
I really enjoyed the ups and downs, passing crates, huge rocks, and everywhere were interesting tribes to see. Somewhere down the path a whole group of red painted, almost nacked, dancing women surrounded davets car and with my zoom camera i made pictures in a distance, not affending the croud. In Turmi was market and loads of people dressed and painted in their tribe ways were ready for pictures against one Birr each. I was able to deal with one of the 30 guys around my bike saying: I take you for a ride and you take pictures around town. When we left Turmi, everybody was happy with a long lasting memory of the day. The road to Kelem was good for 80km/h passing one huge ant-hill after another. The hotels in Kalem are not really worth beeing called hotels,
but on the other side of the road we were able to put up the tents at the police office for 0birr and peace and quiet. On this evening, drinking beer on the ground, we spotted our first scorpion. From now on, we use chairs and wear boots! 20. April 2004 shortly bevore Kenya
After a short episode of Dave giving a boy his old t-shirt, we left Kelem passing the imigration office to get our stamps for passport and Carnet. Passport stamps are no problem, even though my visa ran out 3 days ago, but they wanted to send us to Arba Minch for the Carnet. The path to lake turkana is sandy and dirty with thornbushes to each side. If itts dry you can get thru, but reaching the wet areas you dig yourself in deep mud and get stuck very easy. It came the way it had to come... my clutch refused its job at one point and the the way passing turkana was no longer possible. (my clutch warned me in sudan already, but no parts were available ttil now). Using davets shovel, I freed my bike back to ground and with the sight of no telephone or internet within a circle of 500km I started to disassemble my gearbox. We managed to get out of the riverbed (if it rains at night, wetll have a bigger problem) and put up the tents where we were. Every once in a while, people from near tribes arrive and want food, water or whatever.... At night, massiv lightning and rain appears all around us and with the thought of beeing the highest spot around, we removed all burnable liquids from the car and grounded it as far as possible with sandladders. However, the wind pushed the storm away from us and nothing happend... puhh! 21. April 2004 somewhere behind Turmi
I somehow managed to get my clutch working in the first gear with the goal to reach the "fast road" between Kelem and Turmi, hoping to find a truck to pick me up. It worked better than I thought and we were able to pass the sandy, muddy road and made it even to pass Turmi. Lucky for us, since not one truck passed! A washed away bridge took us down to a riverbed which was a nice place to put up a tent. During the evening a couple of lonely locals popped up and I was able to change a raserblade against a neclace. It was fascinating, watching one of these guys smoking a overreached cigarette (wait for the movie I made!) 22. April 2004 Konso
Another fantastic sunrise, between the mountains and above the riverbed, opened the day. Our first visitor today came just after breakfast and we left pretty early to find the road. My clutch went worse by every hill an after 20km, no connection at all. Beeing towed with a long rope is not too difficult as long as you move uphill. However, downhill gets pretty stressi and luckely, after another 10km I managed to stop the first truck of today. A very big truck with non-removable sides and no high trees in sight (for the windge) seemed to be hard to tackle, but with help of the croud (that always appears from nowhere) and with getting all plastic parts broken, we pushed my AT over the edge and the last 40km to konso were safe. A windge on a tree, pulling a motorbike off a truck is an attraction which will probably stay for a long time in everybodyts memory. The "green hotel" seemed to be alright, so we booked ourselves for two nights. Tibbs and beer were ok and we closed the day. 23. April 2004 Konso
Going thru all different options we could think of, like leaving the bike in konso, putting the bike on a truck to nairobi (getting prices is an adventure on ist own), take a bus to addis, return and stay in jinka until the post way may work,... Dave offered to put the bike in his landrover. 400kg (myself included) additionally is not possible for offroad terrain, so all liquids (300kg) had to be ditched and without any reserves, we cantt take the lake turkana road. time is also running out since our visiters will be in nairobi by 2nd may, so we decided to take the fast smooth road thru moyale. After getting all packed, we spent the rest of the day with laundry, coffee and cooking.24. April 2004 behind Mega
The first day traveling in a Landy was quite pleasant and comfi. Nothing really exiting happend today exept maybe that we almost got stuck in deep mud. I was glad we decided to turn back and looked for another road to yavelo instead of digging around in mud for four hours. Maybe another note... Somewhere down the road this crazy guy was getting in our faces and thru a stone against the car. By the time we stoped and got out, he was running for his life... He was cirtainaly better off doing so!!A wild camp somewhere off the road was quite good and because of the loud musik (tom lee hooker... mp3-player in the car) some locals arrived after a while.25. April 2004 Marsabit
The border to Kenya was reached very quickly and the customs officer cooperated well even thou itts sunday. Bye bye ethiopia. I will never forget this country...
On the other side, we checked in our passports and carnets and the officers claimed that the road would be safe to marsabit without any escort. 2 hours was said to marsabit... we took 7 hours on the most horrible road yet. Mud, holes, rocks and 100km nothing but flatland of rocks and grass. Now I know how a Martini-wodka feels... shaked, not stired. Dave s moaning about the weight of his Landy increases with every bigger bump we take. Against all travel laws, we reached the "JJ Center Hotel" in Marsabit at night. The first time you become a meal served with fork, nife and serviette after 38 days seems a bit bizarr and you cantt stop looking at the ketchup bottle on the table next to the toothpicks... civilisation at last!... no onets looking at your plate or sitting near you like a dog waiting for a drop of bones. 26. April 2004 Marsabit
After a good nights sleep and a huge breakfast we changed money and found an internet connection, which was extremly slow and I managed to write one mail within 3 and a half hours. Because it became too late for the road, we decided to stay another night and visited the nearby crate.
That’s about it for today...

Mittwoch, 7. April 2004

Einkaufen in Addis

hi hi aus dem verregneten addis ababa,

im vergleich zu jedes andere land das ich kenne, verhalten sich die leute in umgekehrter weise in addis. waehrend auf dem land normalerweise alle netter und aufgeschlossener sind, sind die landleute in aethiopien einfach mega nervig und nach zwei wochen hatte ich die faxen dicke! bloss raus hier! allerdings in addis sind alle unheimlich hoeflich (naja, fuer aethiopische verhaeltnisse) und keiner nervt so richtig. an den dauernde zurufe und lobgesaenge ueber's moped habe ich mich gewoehnt und sie fallen mir kaum noch auf. nirgendwo habe ich gefahr, in irgendeiner weise, feststellen koennen... selbst in mercato nicht! im hotel ist kaum ein touri und ich halte mich meistens mit "locals" auf, die einem steandig einladen und rumzeigen. die zeit vergeht sehr schnell und wirklich erwaeh! nenswerte highlights gab's nicht in den letzten tagen.
david (schotte) und ich beschliessen gemeinsam die abendteuer tour am lake tana zu machen das nicht ganz einfach sein wird. 1. faengt gerade die regenzeit an, der wahrscheinlich einige strassen weg spuelen wird, 2. gab es wohl einige bewaffnete ueberfaelle in der gegend und 3. sind wohl einige elefanten, loewen und hippos dort unterwegs.. der botschafter von kenya sagte dass es moeglich waere und gab ein paar verhaltens-tipps und leasst sich ebenfalls hier auf dem verteiler setzen (er waere gespannt wie wir uns dort machen). weil dave und ich mit landrover und africa twin unterwegs sind, bin ich zuversichtlich dass alles klappt. notfalls sind wir jetzt in der lage baeume zu faellen und bruecken zu bauen.
wer weiss, vielleicht ist alles ganz harmlos und wir langweilen uns bloed.
erst mal liegt bale mountain und das omo-tal vor uns...
mein diary gibt im moment nicht viel her und zu erwaehnen waere! noch...

1. April 2004 Lalibela
als erstes, sehe ich mir die 42km entfernte kirche in einer hoehle namens "yemrahanna kristos" an. weil die tour durch irgendwelche doerfer geht und die aussicht das ding selbst zu finden gegen null geht, faehrt der hoteljunge mit und weist den weg fuer 15birr (die guides im dorf wollen 130!!). die kirche ist interessant und lohnend. es liegen viele skelette rum weil viele hierher kamen um zu sterben... 'kein schlechter platz dafuer (ich denke da an den indianer in der "mars" werbung). wieder in lalibela, geht's zu den ganzen komplex der ausgeschabten kirchen und baeder. st.george ist der highlight und meine "to-do-liste" ist wieder ein stueck kleiner geworden. zu erwaehnen waere noch, dass die leute in lalibela touristen gewohnt sind und begriffen haben dass "you-you" rufe ziemlich nerven... also geht's den ganzen tag mit "hallo" und "hi" weiter... hoeflich bleiben ist eine echte herausforderung. 2. April 2004 Debre Birhan
den ganzen tag gefahren, wieder durch alle strassenarten und die ersten wunden stellen machen sich bemerkbar. in einem hotel finde ich ein zimmer und unterhalte mich mit 3/4 der aethiopische fussballnationalmanschaft, die gerade dort unterkam. 3. bis 7. April 2004 Addis Abeba
nach 2 stunden fahrt erreiche ich das belair hotel... dusche, fruehstuecke und beim kaffee kommt ein einheimischer mit einer africa twin namens mauro (halb italiener, halb aethiopier) der super drauf ist. seitdem fahren wir durch die stadt und vertreiben uns die zeit...weil die naechsten abschnitte so ziemlich in der wildness liegen und wegen dem regen und allem, wird's wohl einiges dauern bis zum naechsten mal. zu bemerken ist noch, dass dieser verteiler um einiges gewachsen ist und die (mittlereweile) meisten kein deutsch lesen koennen... demnaechst also in english...