Mittwoch, 15. September 2004

linksfahren wieder angesagt

Salama,

Kiswahili-Land hat mich wieder und damit ist wieder "linksfahren" angesagt. Im Moment bin ich ca. 20km noerdlich von Dar es Salaam, habe mich wieder mit Normen getroffen und entspanne mich von den vielen Kilometer die ich in lezter Zeit abgespult habe. Weil der Platz hier noch im Bau ist, steht hier nur eine ca. 12m durchmessende, wandlose Huette auf Sand. In der Mitte der Huette steht ein kleiner Tisch mit einem Rechner (worauf ich diese Mail schreibe... mal sehen ob es mit dem Foto klappt) und links und rechts davon stehen unsere Zelte. Ca. 50m hinter mir ist der indische Ocean mit all den Palmen und weisser Sand. Der Besitzer, ein paar Helfer und wir beiden sind die einzigsten die es hier zu sehen gibt. Reggae-musik traellert... noch'n Tag im Paradies eben. Was ein bisschen stoert, ist die Mueckenplantage die sich innerhalb von 2 Stunden in mein Vorzelt gebildet hat. Wenn’s so weiter geht habe ich bald kein Platz mehr im Zelt vor lauter Muecken.
Dar es Salaam ist riesig gross und wenn ich innerhalb von 30min vier andere ATs sehe, geht's mir eh' gut.
Zum ersten mal in Afrika stehe ich an der Tanke, schluerfe eine Flasche Wasser, und kein Mensch interessiert sich fuer mich oder meine AT... Tja, in Dar ist es relativ zivilisiert.
Unterwegs gab es viele kleine Wirbelwinde die wie Bonsai-Tornados aussehen (ca. 2m Durchmesser) und den Dreck stellenweise, wie im Film, in die Hoehe wirbeln.

Kwaheri
Mike

Next Steps: After exploring the area and maintaining the bikes (one or two weeks), Normen and I will be heading to the mosambique border (Mtwara). Then westwards to Sombea then northeast to Njombe and then southwest to M… to get a ferry to Livingston

7. September 2004 Kigali
Die Offroadpiste nach Kibuye ist zu nass und weil ich Alberto mit nach Kigali nahme, waehle ich wieder die Asphaltstrecke ueber Ruhengeri. Da angekommen, checken wir im St. Paul Kirche ein fuer'n 2-Bett-2-Raum-Zimmer fuer 2500,- jeder. Am Abend lerne ich alle Italliener die in Kigali rumlaufen kennen beim Pizza... ob ich franzoesisch oder itallienisch nicht verstehe ist mir egal. Es sind lustige Jungs und wir landen im Nachtclub KBC bis ich um 7 "nachhause" komme.8. September 2004 Kigali
Irgendwie ist mir nicht zum Fahren zumute. Um 10 geht's zum deutschen Restaurant mit Supermarkt wo's deutsches Brot gibt! Gegen 11 zum Immigrationsamt fuer'n neuen Arbeitserlaubnis fuer Alberto. Internet und Geld tauschen dann faengt's wieder an zu regnen (wie jeck!). Am Nachmittag lege ich mich hin bis um 20. Abends bei Giovanni (zuhause) zu Besuch und hinterher wieder zu KBC. 9. September 2004 Kahama
Grosse Umarmung und Tschoe bis irgendwannmal. Der Osten von Rwanda scheint deutsches Gebiet zu sein wenn man die Hessischen Schilder sieht und Strabag die Strassen baut. Die Strasse ist asphaltiert und die Landschaft ist wie im Norden (franzoesische Alpen). Immigration an der Rwandaseite hatte Mittagspause...also warten. Tansania war ziemlich genau mit den Papieren und dann ging's bergab und es wurde immer waermer und trockener. Asphalt bis Kahama und rums... 'hab ich wieder ein Tier platt gefahren. Dies' mal ein Affe...scheisse. Ein Motel in Kahama hatte keine Zimmer mehr aber dafuer stelle ich mein Zelt im Hof auf fuer wenig Geld. 10. September 2004 irgendwo
Mein "Enduro 4" weg und den "TKC 80" aufgeschnallt. Kein Meter zu frueh, denn Offroad war angesagt. Von Kahama nach Norongoro ueber Shinyanga ueber Mhuruze und Lalago. In der Wildness sind die Strassen etwas merkwuerdig: mal einigermassen ausgebaut, mal gar keine Strasse aber hauptsaechlich Wellblechpiste. Manchmal macht es eine vielbefahrenen Eindruck und 100m Meter weiter sieht's aus als wenn vor 3 Wochen mal ein Trecker durch gefahren ist. Abends, alleine im Busch, traellere ich mit meinem Mp3-Spieler. 11. September 2004 Arusha
In diesem "nichts" finde ich nicht mal die Himmelsrichtung wenn die Sonne genau ueber einem steht. Wenn ich jemand treffe, zeigt jeder in eine andere Richtung...
im Abenteuer ist es zu laestig einen Kompass oder GPS auszupacken... Von 9:00 bis 15:00 brauche ich, merkwuerdigerweise, bis Mbulu dann nach Karatu. Mit ca. 650km von Shinyanga bis Arusha kann man sagen dass ich die Gegend ziemlich abgegrast habe. Ziemlich durchgeschuettelt, habe ich die Faxen dicke bis die Sonne sank und die Berglandschaft (ca. 70km vor Karatu) in eine sagenhafte Beleuchtung setzte...unglaublich schoen. Ab Karatu ist Rennstrecke angesagt, doch soo schnell geht's nicht... (pass op, dat weed jez juht...) Giraffen laufen auf der Strasse rum und gucken einen verwundert an! Gegen 20:00 komme ich im "Snake Park Camp" an, verzelle mit ca. 30 Hollaender und baue das Zelt irgendwann auf.Zu sagen waere noch: "Nimm mich jetzt, auch wenn ich stinke. Denn sonst sag' ich winke winke..." konnte ich singen, denn 2 Tage Hitze und Dreck machen sich bemerkbar. Und: Die Hollaender hatten Rotwein dabei...mmmh! 12. September 2004 Arusha
Arusha ist eine Stadt die mir nicht gefaellt...staubig, unuebersichtlich und die Mzungu-Plaetze sind -dank der vielen UN-Leute- doppelt so teuer wie in Deutschland. Waesche, Telefonkarte (+255 (0)748 379845) und Internet sind fuer heute angesagt. Die Zeit ist zu knapp, die Parks sind zu teuer und der "Snake Park" ist mega langweilig (kein Wunder bei den ganzen Overlander) um zu bleiben, also geht's morgen weiter. Als es abkuehlt, wechsele ich die Bremsbelaege und stelle fest dass die Elektrik an der Rueckleuchte die Rappelei nicht ueberlebt hat... das mach' ich in Dar. 13. September 2004 20km suedlich von Tanga
Heute ist Kilometer abspulen angesagt. Es ist bewoelkt und so sehe ich nicht viel vom Kili. Im Dunkeln erreiche ich "Peponi's Camp". Ausser mir ist nur Lucy (macht ihr Diplomarbeit in Zambia) im Camp. Wir fangen ein Verzell an und beschliessen zusammen eine Nachtdhow nach Sansibar zu nehmen, in der naechsten Nacht. 14. September 2004 20km suedlich von Tanga
Die Nachtdhows sind Schmuggelboote zwischen Stonetown und Pangani. Doch weil das Telefonnetz, den ganzen Tag ausfaellt, haellt man uns hin und spaeter sagt man uns ab weil keiner weis wo die Jungs vom Zoll rumlungern. Wir verbringen den Tag mit Schwimmen (ca. 26grad Wassertemperatur) und am Strand abhaengen... noch ein weiterer Tag im Paradies...hmm. Meine Elektrik ist OK. Die Birne ist hin. 15. September 2004 20km noerdlich von Dar es Salaam
Schade dass es mit der Nachtdhow nicht geklappt hat. Lucy verabschiedet sich und laut Aussage der Platzbesitzer gibt es keinen Weg ueber dem Wami-River. Also nehme ich den Asphaltweg ueber Tanga nach Dar. Ein bisschen langweilig war's schon, besonders als Normen spaeter erzaehlt wie er eine Eisenbahnbruecke gefunden hatte (2m breit und 40m lang).... so'n Mist, vielleicht fahre ich nochmal zurueck! Wenn man durch's Gelaende unbedarft faehrt, findet man tolle sachen, z.B. einen im Bau befindlichen Campingplatz, wo man fuer Lau zelten kann.

Montag, 6. September 2004

dauernd im Nassem

Jetzt ist aber wirklich viel Zeit vergangen, aber leider ist dafuer nicht alzuviel passiert. Ein nettes gespraech an der Bar faellt mir gerade ein als es darum ging ob die Bedienung und ich heiraten sollten. Als ich meinte dass ich jeden Abend betrunken bin und wenn ich nachhause komme meine Frau verpruegele, guckt sie erst entsetzt und dann fragt sie wie sehr... ich sage: naja nicht zuuu sehr, nur son bisschen rum klatschen... da meint sie, dass das in Ordnung ginge und der Hochzeit nicht im Wege stehen sollte...ziemlich jeck! So richtig toll ist, wenn ich am Strassenrand stehe (5. Aug) und es halten Autos an um ein Schwaetzchen zu halten...aber helfen wollen sie nicht! (keine Zeit fuer Starthilfe?!?!) Im Moment bin ich in Kigali und stelle fest, dass Ruanda ein ziemlich teueres Pflaster ist. Aber man kann nicht immer Pech haben und so habe ich Alberto kennengelernt der sich gut auskennt und mir vieles erspaart. Es regnet jeden Tag und es macht keinen Spass rum zu fahren. Also werde ich dieses Land bald wieder verlassen... hmmm... Ruanda ist ein Land dass ziemlich an Aethiopien errinnert, nur nicht so drastisch. Gestern hatte ein kleiner Schock der mir ziemlich nahe ging aber das koennt ihr ja lesen (6. Sep)
Das wars erst mal...

Bald kaempfe ich mich um den Serengeti herum und ich denke dass Aruscha die naechste Mail-Moeglichkeit sein wird.

Stay tuned
Mike

2. August 2004 Kampala
Jetzt komme ich doch noch dazu den Hondahaendler auszuchecken. Es ist so dass die Jungs genauson Kenn haben wie Schmitz-Backes auf der Strasse. Nach der Antwort dass sie in einer Woche wissen wie lange es dauert das Teil zu bestellen, verlasse ich den Laden. Auto- und Motorrad laeden gibts zu hauft, doch keiner kann mir helfen. Sie versprechen jedoch anzurufen sobald sie was wissen... (oder was geklaut haben) Am Abend gehe ich mit ein Paar Leute zu einem Jam-Session dass richtig geil ist. Es spielen und singen Kuenstler fuer lau in einem Theatergebaeude. Alle tanzen und flippen absolut aus in einer relativ kleinem Raum. Aber die Soundanlage ist prima. Ugandische Musik hat was fuer sich. 3. August 2004 Kampala
Reglersuche Teil 2. In einer Stadtteil namens Indeeba gibt es eine Mopedwerkstadt neben dem naechsten. Mason, mit seiner BMW, hatte massive Probleme (seine Gabel ist einfach weggeknickt bei 60km/h) und so verbrachten wir den Tag mit Basteln und Teilesuchen. es gibt Regler ohne Ende... zwar nicht original und nicht neu, doch brauchbar und schweineteuer. Paul, der Chefbastler, verspricht fuer den abend einin Preiswerten Regler und eine neue Batterie4. August 2004 Kisoro
Mit meinem Regler, der zwar nicht genau wie das Originale war, aber sehr aehnlich, mach ich mich auf dem Weg nach Kisoro mit dem Bus. Am Busbahnhof sagt man mir dass es keinen Direktbus gibt, also buche ich bis Kabale. 30s nachm Bezahlen kommt ein Busfahrer nach Kisoro...schiesse, wieder abgezockt! Mit 2 Stunden Verspaetung gehts los. Weil es schon spaet ist in Kabale, bekomme ich nur mit Mueh und Not ein Matatu nach Kisoro (der Fahrer wohnte gott sei dank da!)

5. August 2004 Mbarara
Am Vormittag bastele ich mit Otombe (ein Ugandischer Overlander Fahrer) an meiner AT rum. Der gekaufter Regler macht nur 4,5V... Ich klemme den alten Regler wieder an und verzichte auf eine der drei Phasen. So gehts von 6-18V bei voller Drehzahlbereich. Weils noch frueh ist, entscheide ich mich fuer Kampala um Teile von Aussen zu bestellen. Dummerweise scheint die Benzinpumpe mit dieser Loesung nicht gluecklich zu sein... so bleib ich mehrmals stehen und warte auf Starthilfe (280Kg schieben ist nicht sehr lustig). In Mbarara habe ich die Faxen dicke und uebernachte dort. Im Hotel wieder einer dieser Gespraeche ueber "warum gehts nicht vorwaerts in Uganda" bis spaet in die Nacht 6. August 2004 Kampala
Wieder brauche ich den ganzen Tag fuer 250Km und komme Abends im "Backpackers" an.

7. August 2004 Kampala
Keine Mails bekomme ich bzgl. der Anfrage vom Regler (Kosten und Versand). Am spaeten Nachmittag sehe ich mir ein Rugbyspiel an mit Volker, Manu & Tim 8. August 2004 Kampala
Naja, am Sonntag erwarte ich keine Mails... wieder nichts. Waesche ist angesagt. Am Nachmitag gehe ich mit Erinah ins Kino (Lady Killers) und Schwupi... war der Abend rum

9. August 2004 Kampala
Wenn bis heut Abend keine Meldung wegen dem Regler kommt, suche ich andere Wege... Manu, Volker, Tim und ich kochen Spagetti, was so lecker schmeckt dass wir Bauchschmerzen bekommen und kurz vorm platzen waren. Spaeter geht eine ganze Busladung (Mzungu Express) zum Jam-Session, was wieder mal scharf war...und wieder hundert Leute kennengelernt

10. August 2004 Kampala
Ich ziehe mein Neopren an und surfe im Netz rum nach weltweite Hondahaendler... mal sehen wo ich diesen verdammten Regler her kriege.

11. bis 13. August 2004 Kampala
ich weis nicht mehr was da war... hab ich nicht aufgeschrieben... nichts tolles

14. August bis 3. September 2004 Kampala
Krankheitsbedingt gehe ich eine Symbiose mit einer roten Couch ein, in der ich 8 Tage liege und mich kaum bewege. Fuer Nachts nahm ich ein Zimmer weil ich nicht mehr im Zelt rumklettern kann

Krankheitsbeschreibung:
Also, mitte Mai (als ich in Deutschland war) bekam ich ein Pickel am rechten Oberschenkel den ich mal eben ausdruecken wollte. 2 Stunden spaeter schwillt mir der ganze Oberschenkel an, so dass ich nicht mehr gehen konnte. In der Oeffnung war etwas schwarzes zu sehen dass ich mit einem Messer rauspopeln wollte und ausserdem einen Abfluss fuer die Fluessigkeit schaffen wollte. was immer es war, ich habs nicht mehr gesehen und ein paar Tage spaeter ist alles wieder gut. Ein paar Wochen spaeter, bekomme ich wieder eine Schwellung (am Hintern...schmerzhaft!). Nach der gleichen Behandlung war wieder alles gut. Wieder ein paar Wochen spaeter schwoll mein Schienbein an und ich konnte wieder nicht gehen. Diesesmal gings am linken Ellebogen los, nur dass mein ganzer Arm angeschwollen ist bis zu den Fingerknoechel. An den Gelenken spiele ich nicht rum... also ab zum Doc. Mittlerweile hab ich 4 verschiedene Anitibiotika-Sorten durch und der 5. Versuch mit einer Antibiotika-Penisszilin-Mischung half nach 4 Tagen. Was immer in mein Blut rumschwirrt ist jetzt hoffentlich tot!

Backpackers:
Nachm Aufstehen trifft man sich beim Fruehstueck und quatscht ueber den gestrigen Abend/Nacht und die Plaene fuer heute. Gegen 10:30 kommen die Affen die gerne das Fruehstueck klauen wollen und ziemlich agressiv den Maedels gegenueber werden...Hilfesuchend verstecken die sich dann hinter den Jungs, eine lustige Angelegenheit. Danach gehts in die Stadt einkaufen, Bank, Buecherei, was auch immer, oder man trifft sich wieder gegenueber der Strasse bei Rolleggs und Bier. es hat sich eine feste Clique gebildet mit Dauergaesten: Tim, Dennis, Robbi und mich. Wir kochen viel und laden die Maedels ein so ziemlich jeden Tag und es wird immer lustig! Es kommen und gehen viele Leute und man hoert immer die gleichen Geschichten die wir versuchen jedesmal anders zu kommentieren. Nachts ziehen wir durch die Kneipen und es wird meistens 6:00 bis wir "nachhause" kommen. 2 mal am Tag ist Stromausfall.

Regler:
Als ich am 6. Aug. in Kampala ankam, nahm ich eine Woche um ein Regler aus Kampala zu bekommen. Dann aus Dubai oder Suedafrika...nichts. Meine Mails nach Deutschland wurden danach fuer 10 Tage nicht beantwortet weil jeder irgendwie in Urlaub war. Spaeter hoere ich dass das Ding im Flieger ist und 3 Tage spaeter ruft mich einer (Steve) vom DHL an, dass mein Regler in Entebbe beim Zoll liegt. Er fragt ob ich den Zoll regeln wollte. Mit meinem Arm bitte ich sie um Erledigung. Nach 2 Tagen rufe ich an um den Stand der Dinge zu erfahren... 3 Werkstagen sagen die mir. Nach 6 Tagen (Donnerstag bis Dienstag) erklaert man mir dass ich ein Brief aufsetzen soll der sagt dass ich ein Mzungu bin und keine Steuernummer habe. Ich frage wann sie (Maria) gedachte mir das mitzuteilen... sie sagt: "ich war gerade dabei dich anzurufen"...is Klar! Am naechsten Tag fuhr ich nach Entebbe und brauchte "nur" 5 Stunden bis ich das Gelaende mit Regler verlassen konnte. Das Zollamt ist ein Raum mit ca. 20 Mitarbeiter wovon 3 arbeiten. Sie tragen Zahlen von einem Blatt zum Naechsten ein und gucken dabei ziemlich ratlos. Draussen am Fenster stehen ca. 50 Leute rum und warten bis sie dran sind. 4. September 2004 Kabale
On the road again. Im schoensten Sonnenschein fahre ich los von Kampala mit lauem Gefuehl im Magen. Es stand fuer mich mit 52% zu fahren und 48% in Kampala zu bleiben (wohnen). In Gedanken versunken bekomme ich meinen 3. Platten 3Km vor Kabale. Wie es sich gehoert, faengt es an zu schuetten wie verueckt fuer die naechsten 3 Stunden. Waaehrend eine Ziege Unterschlupf unter meine AT findet, stehe ich im Regen wie ein nasser Sack. Ein Autofahrer haellt mitleidig an und bringt mein Hinterrad zur naechsten Werkstatt. Als es aufhoert zu regnen, kommt er wieder und gibt mir 2Kg Banannen die ich zitternd aufmuemmele...brrr. Weil ich alles abbauen musste ist so ziemlich alles nass geworden und ich verbringe die naechste Stunde unter einer heissen Dusche in Kabale. Tja, mit Kisoro wirds heute nichts.5. September 2004 Gisenyi
Um 9:00 kommt die Sonne raus und ich haenge meine Sachen zum trocknen auf. Um 11:00 bin ich auf der Strasse nach Rwanda ueber Katuna. Es ist herrlich wieder "rechts" zu fahren durch eine Landschaft die den franzoesischen Alpen nahe kommt... nur waermer. Die Leute winken einem zu und ich komme mir vor wie ein Rock-Star. Eigentlich wollte ich rechts ab in Byumba aber.. schwupdiwup... fahre ich durch Kigali rechts richtung Ruhengeri. Von da an , sah ich nur noch Menschen, Menschen, Menschen. Spaeter erfahre ich dass Rwanda die hoechste Bevoelkerungsdichte hat von Afrika. Ich glaube nicht dass es jemand gab der sich nicht nach mir umgedreht hat... alt, jung, mann, frau,,,unheimlich! Zwischen Ruhengeri und Gisenyi regnets wieder und nachm Zwischenstopp in einem der Hotels, lerne ich Alberto kennen. Es gibt kein Campingplatz und kein Zimmer unter 8000,-RFr. Doch ich komme unter in einem 4-Bett-Zimmer (alleine) fuer 1500 in einer Kirche dank Alberto (600,- RFr = $1). Gisenyi ist eine ruhige Stadt fuer reiche Rwandas und ich werde kaum belaestigt. Der See ist Lake Bunyoni sehr aehnlich. 6. September 2004 Gisenyi
Nachm Fruehstueck mit Alberto laufe ich ueber die Grenze nach Goma um die zerstoerte Stadt zu sehen. $30 latze ich fuers Visa und waehrend der naechsten 4 Stunden werde ich mit "Mzungu" und "give me 1 Dollar" bequatscht. Es ist beeinddruckend zu sehen wie die Lawamassen quer durch die Stadt geflossen sind und alles weggerissen hat vor 2 Jahren. Am Nachmittag bahnt sich wieder Regen an und ich warte bis das Schlimmste vorbei ist an der Rwandische Grenze.
Ein Matatu bietet sich mir an und wir fahren los bis Gisenyi. Wie immer, rasen diese Idioten durchs Gelaende und ein Maedchen wird seitlich angefahren... oh mann!
Ich habe also eine 10-Jaehrige aufm Arm und ihr Blut laeuft mir die Arme runter und 2 hysterische Amerikanerinnen schreien dauernd "oh my god". "Would you please shut the fuck up" schnautze ich sie an und Ruhe kehrt ein. Das Maedel wacht mittlereweile auf und sie scheint keine Brueche zu haben und ich glaube alles wird gut! Der Beifahrer sagt er kuemmert sich und ich steige aus nachdem ich meinen Einkauf, der quer durchn Bus gerollt ist, eingesammelt habe...puhh!
Am abend fahren wir mit Albertos Allrad am See entlang und bestellen Fisch in einem Idyllisch-gelegenem Restaurant. Irgendwie gibts immer was zu erzaehlen und der Abend wird kurzweilig.

Sonntag, 1. August 2004

wieder in Kampala

Hi Hi,
Es wurde ein bisschen viel, die ganzen Tage runter zu rasseln und mein Arm ist seit Gestern nicht mehr dass was es war... Eine Krankenhausnacht stand an... dazu aber mehr im naechsten Tagebuch.
Zunaechst einmal muss ich sagen dass mich die Rueckmeldungen wirklich umhauen... Vielen Dank!!! Aendern werde ich nur die "naechsten Plaene" zu Englisch, weil die meisten Leuten die es interessiert, zwecks Treffen usw., eher englisch als alles andere verstehen. Alles Andere bleibt!
In den letzten Tagen und Wochen habe ich einige Grenzen von mir Gefunden. Als da waere: am 18. Juli war ich beim Bunji und am 28. Juli ging's ziemlich hardcore-maessig durch die Berge zu den Gorillas.
Beim durchlesen des Tagebuchs faellt auf, dass es (fast) jeden Abend Bier gibt... hmm... stimmt! Das Leben ist grauenvoll.
Next plans:As soon as I get my bike running, I'll be heading off to Rwanda for a couple of days. Finding a way around the Serengeti, I'll be to Nrorogoro, Kilimanjaro and then to Sansibar.
Bald geht's weiter....
Mike

15. Juli 2004 Kampala
Ich komme wieder nicht aus den Socken beim Fruehstuecksverzell mit einer Japanerin. Doch diesmal bin ich dran mit Kochen fuer mein ugandischen Freund. Ab zum Einkaufen und als ich da ankomme, packe ich meinen Benzinkocher aus die Alle bestaunen. Die Frauen sind neugierig aber abgeneigt mit dem Ding umzugehen. Irgendwie kommt auch keiner so richtig kar dass ein Mann kocht. Im laufe der Zeit kommen immer mehr leute (die ich bis dahin nie gesehen habe) und essen einfach mit.Abends versacke ich mit Alex (ein angehender Arzt aus England, mit dem ich mich auf Anhieb verstand) an der Bar beim Backpackers bis um vier.16. Juli 2004 Kampala
Erinah zeigt mir die Stadt nochmal und am Nachmittag packt Alex seine Klampfe aus und der Abend wird zum Musik-Session mit Gesang und Rasseln in unsere Kueche mit 2 Japaner (deren Name ich mir nicht merken kann), Robin (Ire), einer Israelin, Alex und einem Spanier. 17. Juli 2004 Kampala
Waesche, Einkaufen und rumlungern. Rosa(6) & Viola(4) weichen mir nicht von der Seite und wollen Geschichten erzaehlt bekommen und auf die Schultern getragen werden. Norman kommt an, ein Koelner mit leverkusener Kennzeichen auf einer Tenere (660er Yamaha...aehh...glaub' ich) der ziemlich umgebaut aussieht. Wir Fachsimpeln eine Weile rum und Abends gehe ich mit Alex, Susan, Patrik und Erinah in's "Ange Noir"... es wird spaet.... sehr spaet. 18. Juli 2004 Kampala
Nach einer halben Stunde Schlaf ging der Bus nach Jinja los. Im Bus mach' ich mich mit all den Amerikaner, Hollaender, Iren und Kanadier bekannt und als wir ankommen heisst es: zuerst Bunji, dann Raften. Natuerlich kam ich als erster dran und als ich die Fuesse gefesselt bekam, mich ueber der gelben Linie bewegte, konnte ich diese verdammte Stange nicht loslassen. So einen Schiss hatte ich mein Leben nicht... die Beine weich, das Herz pocht wie wild.... Nach 3-maliger Aufforderung war ich noch immer starr und man sagte, dass die Zeit eh' knapp ist... keine Chance... noch eine Minute und ich haette mir eingemacht. Ich waehle die Treppe und bekomme ein Teil der Kohle zurueck. 6 Stunden Raften ist nu angesagt mit der unfreundlichen Jane (naja, mit der Zeit wurde sie besser gelaunt...aehm, sie ist die Vortaenzerin im Schlauchboot). Es geht durch etliche Wasserschnellen und bedrohlichen Faellen, doch gekippt ist unser Boot nur einmal...schade, im Wasser herumgewirbelt werden und keinen Schimmer zu haben wo oben/unten/rechts/links ist, ist schon geil. Die anderen Rafts sind dauernd gekippt und wir duerften sie rausfischen. Selbst die sagenumwobene letzte 'schnelle haben wir obenauf ueberstanden. Das naechste mal springe ich...Am Abend falle ich voellig erledigt in's Zelt. 19. Juli 2004 Kampala
Versicherungsschein Teil 1: Diese Afrikaner sind voellig ueberfordert wenn man einen Versicherungsschein fuer ganz Afrika haben will, aber fuer Uganda bereits Einen hat. Das hat irgendwas mit Verrechnung zu tun, worueber keiner so richtig bescheid weis. Also geht's nicht. Bei der Suche der naechsten Versicherung, gibt jeder die falsche Richtung an wenn man nach dem Weg fragt und es duaert Stunden bis Norman und ich den richtigen Verein finden. Die, aber haben keine gelbe Scheine mehr... "Komm Morgen noch mal". Endlich koennen wir ein paar Bilder von uns selbst, waehrend der Fahrt, machen und Kampala wird nochmal festgehalten.Es gibt wahnsinnig viele Leute beim "Backpackers" und der Abend endet wieder beim Bier und Verzell. 20. Juli 2004 Kampala
Versicherungsschein Teil 2: Nach vier Stunden Suchen war das Angebot von $50,- fuer ganz Afrika nicht zu toppen. Hinterher essen und Geschichten erzaehlen mit Rosa & Viola. Am Abend treffen Volker & Manu ein (Dominatorfahrer (Nairobi)). 21. Juli 2004 Kampala
Eine Fahrt nach Entebbe steht heute an. Recht schnell sausen Norman, Erinah und ich asphaltiert zum Zoo, der viel zu teuer war. Danach zum botanischen Garten. Erstaunlicherweise duerfen wir mit den Mopeds in den Garten, also gibt's jede Menge Bilder vor Riesenwurzeln und fette Baeume. Es scheint auch niemand zu stoeren wenn wir die Wege verlassen und die Huegel rauf und runter jucken.Abends geht's wieder in's Staedtchen von Kampala.22. Juli 2004 Kalangala
Der Abschied aus Kampala war gar nicht einfach... besonders von der kleinen Rosa und Viola, denen ich fast die ganze Geschichte vom "10. Koenigreich" erzaehlt habe. Es stellt sich raus dass Norman und ich nicht nur den gleichen Humor haben, sondern auch den gleichen Fahrstil.
Es macht richtig Laune zusammen zu fahren und die Aufmerksamkeit der Leute zu teilen (alle paar Meter: "aaah, how many CC?"). Hinter der Teerstrasse bis Masaka geht's links ab auf Schotter bis zur Faehrestation in Butoka. Waehrend der 2-stuendigen Wartezeit spulen die dortigen Menschen ihre Standardfragen ab, waehrend wir unsere Standardantworten abspulen. Nach 45min beruhigen sich alle und wir machen uns endlich ueber unsere Brote her. Voellig ueberaschend: die Faehre ist kostenlos! Die Piste auf Ssese Island fuehrt durch Waelder und links ubd rechts sieht man Lake Victoria. 100m vor der Tanke (handkurbel) geht Norman der Sprit aus... kein Thema... es geht ja bergab. "Bullhill's Camp" hat einen weissen Sandstrand und die Leute sind bemerkenswert freundlich. weil Norman ein Termin auf Diani Beach hat, steht der Plan fuer Morgen fest. 23. Juli 2004 Lake Nkruru
Norman ist erstaunt dass es jemand gibt der noch laenger braucht zum packen als er selbst. Zusammen mit der Faehre treffen wir ein und fahren, quasi ohne Halt, auf der Faehre. Der Weg nach Masaka kannten wir schon und nach einem Brunch trennten sich unsere Wege. Ein Wiedersehen auf Zansibar ist notiert. Auf geteerte Strasse geht's zuegig durch Mbarara nach Lbanda. Ab da macht's wieder Spass auf Schotterpiste und Erde. Der Wald wird dichter und ich passiere den Kibale Nationalpark (Chimpansen). Nach einiger Zeit und ...mal wieder... etlichen Falschangaben, finde ich den Lake Nkruru Nature Campsite. Laut der Bible (Lonley Planet) liegt der Platz direkt am See. Dass aber 100 Hoehenmeter dazwischen liegen, war nicht der Rede. ein vegetarisches Essen fuer 8000Ush entsprach nicht meiner Vorstellung. Also gibt's heute Suppe mit Anne & Marita (Schweden). 24. Juli 2004 Ishaka
Der Himmel ist Wolkenbehangen... keine Waesche, kein Wandern... also weiter fahren. Fort Potal ist nicht so prickelnd so spule ich die km ab an den Rwenzoris vorbei und durch den Queen Elizabeth park. Hinter Bushenyi regnet's wie aus Eimern, doch meine Regensachen sind dicht. Ab Ishaka waehle ich wieder Piste weil mein AT wieder sauber ist und deshalb irgendwie komisch aussieht. Nach 100km kann ich meine Augen nicht trauen... Felix & Anita (Khartoum 11.Maerz) kommen mir mit ihrem Tandem entgegen! Nach einem notduerftigen Veraehl fahren wir zurueck nach Ishaka und es gibt viel zu erzaehlen beim Ziegenfleisch und Bier. 25. Juli 2004 Lake Bunyonyi
Foto's getauscht, noch mal druecken und schon wieder trennen sich unsere Wege.Weil Teerstrassen grottenlangweilig sind, fahr' ich die Pistenwege bis Kabale, durch granatenstarke Landschaften und Sonnenschein.Die Leute winken einem freudestrahlend zu und die, mit menschen gefuellten Lkws sausen mit Gesang und Trommeln entgegen. Leider keine Zeit zum fotografieren. Am "Bunyonyi Overland Campsite" lerne ich Mason kennen -Ein Amerikaner der seit 2 Jahren jede Woche an seinem 650er BMW schraubt.Erzaehlen, schrauben und schwimmen bis Volker & Manu angefahren kommen und erzaehlen vom Glueck dass sie Gorilla-Karten bekommen haben vor der Preiserhoehung. 26. Juli 2004 Lake Bunyonyi
Ein heisser langeiliger Tag am See mit Schwimmen und Sonnen. Am Morgen verabscheden sich Volker, Manu & Mason und machen sich auf dem Weg. In Klamottenwaschen habe ich mittlereweile Routine und dann standich da...mutterseelenalleine...schnief. Die Diebstahlsicherungsanlage am Zelt aktiviert (Reissverschluss zugezogen), und ab zum Internet-Anschluss nach Kabale. Hinterher sah ich nur noch Fern (irgend so'n soap) an der Bar. Am Abend kommt noch'n deutsches Paar mit'm Landcruiser an... das war's. 27. Juli 2004 Kisoro
Diesmal komme ich recht fott auf Achse und beschliesse die Strecke neben dem See zu fahren. Es entpuppt sich zu einer der schoensten Strecken ueberhaupt -Einfach geil dieser See mit all den kleinen Inseln ueberall verteilt auf Schotter- und Erdpiste. Spaeter geht's durch'n Bambuswald und immer hoeher die Berge hoch an irgendwelchen Pygmaeen vorbei.
Nach 5 Stunden Fahrt erreiche ich das Tal wo Kisoro zu finden ist. Kisoro ist ein kleiner Ort mit 2 Teerstrassen inmitten vom Schotter und Sand. Nachdem ich die drei Zeltplaetze checke, entscheide ich mich fuer's "Nwamba" (oder so aehnlich) dass sehr preiswert ist und weil Volker & Manu bereits da waren. Am Nachmittag kommen sie auch freudestrahlend von ihrer Gorillatour zurueck. Weil sie auch muede sind, gehe ich mit Marieke & Marleens preiswert essen. Nach ein paar Bier ist der Tag schon zuende. 28. Juli 2004 Buhoma
Der Tag faengt super entspannt an. Volker, Manu und ich verzehllen und kochen bis um 17. Jetzt wird's aber knapp...los!
Mein Gorillatermin ist morgen frueh (7:50) und es sind noch 200km zu fahren. Es gibt eine Abkuerzung der ca. 50km spart aber dafuer ziemlich hart sein soll. Es geht also langsam vorwaerts und es wird dunkel. Zu allen Ueberfluss faengt's an zu regnen und dann wird's spassig! Meine AT faellt mehrmals und ich krieg sie nicht mehr hoch weil mein Fuesse im Schlamm rutschen. Weil es so steil ist, rutscht die Karre auch noch den Berg runter.Fuer alle die, die noch nicht in einer solchen Situation waren: Es macht KEINE FREUDE! Es ist auch NICHT WITZIG! Im Grunde macht es gar keinen Spass und man kann sehr gut ohne leben. Morgen frueh um 7:50 ist mein Termin, also weiter gequaelt. Voellig verdreckst erreiche ich Buhoma, was eine Reihe Haeuser ist. Am Parkeingang werde ich zum Parkcamp weitergeleitet und beziehe eine Banda (alles ist teuer... 'ist mir aber egal). 29. Juli 2004 Buhoma
Um 7:50 ist Treffen mit mehrmaligen Registrierung und Briefing. Dann geht's mit der H-Gruppe (H- ein bestimmter Name einer Gorillagruppe, wovon es mehrere gibt in verschiedene Entfernungen und Groessen) in einem Pickup zur Trekkingstelle.
Ab da zufuss durch'n Regenwald, was wirklich Spass macht zusammen mit 3 anderen Deutschen und bewaffnete Schuetzer. Nach 2 1/2 Stunden halten wir an jedem Weg und quatschen per Funk mit den Jungs die die Gorillas staendig im Auge haben. Weil diese Affen immer hin und her laufen, laufen wir...die anderen Affen... auch immer hinterher bis wir sie erreichen. An dieser Stelle muss ich gestehen dass ich kein allzu grosser Tierliebhaber bin, aber der Anblick von diesen Riesengorillas ist schon beeindruckend wie sie da rum liegen und einem anstarren. Die Kleinen schwingen durch die Gegend und klopfen sich auf der Brust. Die versprochene Stunde vergeht im Fluge und dann 2 Stunden zurueck zum Pickup.Im Camp kommen und gehen die Touris und der Saal ist abends voller Leute und wieder gibt's Bier und Witze. 30. Juli 2004 Kisoro
Die "hard-core" Strecke zurueck -diesmal im trockenen und hellem- war toll... zumindest die ersten 30km. Ploetzlich zickt meine AT. Bei 3000 U/min faellt die Zuendung aus und setzt wieder bei 2000 ein ??!!?? Alles ausgepackt und die Batterieklemmen ueberprueft. Die Batterie war kurz vor'm platzen und kochend heiss. Also klemme ich das ding ab und fahre mit 3000U/min bis Kisoro (6 Stunden... gaehn)

31. Juli 2004 Kisoro
Rudi, der Fahrer eines Dragoman Overlanders, leiht mir seinen Multimeter und gibt mir Starthilfe mit einer dieser Mega-Laster-Batterien. Nach umfangreichen Messen und reifer Ueberlegung stellt sich raus dass der Regler hin ist. Netterweise laedt die Dragoman-Truppe mich zum Essen ein und der Abend ist recht unterhaltsam mit Australier, Englaender, Hollaender, Schweizer und einem (quasi-)Deutschen. 1. August 2004 Kampala
Um 5 (morgens!!) aus den Federn, alles verpackt und nur mit dem Rucksack ab in den Bus. Es dauert 9 Stunden bis Kampala und schon bin ich wieder bei "Backpackers". Erstaunlicherweise kostet der Bus bis Kampala genausoviel wie bis Mbarara. Das Wiedersehen ist nett und ich komme unter im 16-Bett-Zimmer (Das Zelt ist beim Moped in Kisoro).

Mittwoch, 14. Juli 2004

endlich raus aus Kenia

Ossibye otya,
Jendi. Oi oi oi, das hätte ins Auge gehen können, doch mein erster Überfall habe ich meistern können mit einem Schaden von 650KSh (500 für'n Spiegelglas und 150 für'n Kühlerdeckel) und ein paar blauen Flecken.
Im Moment bin ich in Kampala, eine Stadt der mir sehr gut gefällt und in die engere Wahl kommt, sollte ich mich entschließen in Afrika zu bleiben. Hier gibt es alles was das Herz begehrt und sogar einen Hondahändler mit vielen Motorräder im Schaufenster. Heute oder morgen checke ich die Ersatzteilversorgung...
In jedem Land bemühe ich mich die Landessprache zu lernen, doch hier scheint jeder seine eigene Sprache zu haben und ich habe keine Chance... aber Englisch kann hier jeder.
Meine Pläne für die nächste Zeit sind: Samstag nach Jinja, Sonntag raften & Bunji, Montag oder Dienstag nach Entebbe, dann nach Masaka (vielleicht sehe ich mir die Inseln an), dann zu den Rwenzuris, dann zu einem See im Süden dessen Name ich Moment nicht mehr weis und am 28. Juli nach Bwindi.
Eine kurze Anekdote aus Lamu: mit einem deutschen Freund, der dort wohnt, und ein paar Locals sehen wir "Jurassic Park" auf DVD an. Ein Einheimischer, der wusste dass ich umher reise, fragt mich ernsthaft ob ich diese Tiere schon irgendwo gesehen habe... tja, wo fängt man da an?
Noch einer aus Mombasa: als der Nachtwächter ankommt, stelle ich mich ihm vor und frage: "are you watching my bike?". er bejaht und später, als ich zum Endspiel gehe, sehe ich ihn mit Eimer und Lappen meine AT putzen. Ich frage: "what are you doing?"...und er: "you told me to wash it!". Ich falle in's Gelaechter und drücke ihm 100 in der Hand... wat'n Typ!
Ein täglicher Eintrag ins ! Tagebuch (für Lamu) schien mir irgendwie nicht lohnenswert weil ich jeden Tag dasselbe getan habe mit der Ausnahme zum Festland Akkus aufladen. Deswegen "nur" eine Zusammenfassung.
Ich hoffe es geht Allen gut in der Heimat...
Mike

18. Juni 2004 Mwingi
Die Fahrt nach Lamu (Island) war ziemlich entspannt der Strasse nach, bis Hola, an Mwingi und Garissa vorbei. Die Landschaft wird mit der Zeit trockener und wilde Tiere sind so gut wie gar nicht zu sehen... ausser vielleicht ein paar Wildschweine und Antilope nd natuerlich Paviane (die es überall zu geben scheint). Die Übernachtung in Mwingi, in einem Lodge hotel, wo das Zelt aufgebaut werden konnte nach einigem Verhandeln, war prima. A Morgen kommt einer von der Regierung und fragt nach Interesse an Investierungen in dieser Gegend, weil er die Popularität dringend steigern will. Meine Ideen scheinen ihm zu gefallen und er will in's Geschäft kommen. "pole pole" sag' ich und verspreche ihm, mich nach Lamu zu melden. 19. Juni 2004 20km hinter Garissa
Meine AT entwickelt sich zum Schluckspecht (mittlerweile über 9L/100km), also wieder zur Tanke. An der Tanke in Garissa ist wieder Volksversammlung um meine AT. Garisse ist eine langgezogene hässliche Stadt mit vielen Gaffer und Neugierige... nicht wie der Rest des Landes, eher wie Äthiopien. Na ja, die Grenze nach Somalia ist nicht mehr weit. 20. Juni 2004 Mokowe
Man stelle sich blanker Erde vor, der in der Regenzeit völlig unter Wasser steht. Dann kommen ca 30 Dreissigtonner und quetschen sich durch diesen Sumpf. Dann trocknet alles aus und fertig ist die Strecke zwischen Hola und Garsen... Löcher und Gräben soweit das Auge reicht. Fuer 60km habe ich, sage und schreibe 6 stunden gebraucht! Zu erwähnen wären noch, verwahrloste Kinder, die durch diese Einöde umher streifen, auf der Suche nach Essbarem... traurig..Kurz vor Garsen ist die Strasse wieder geteert und die Fahrt geht entspannt weiter bis kurz hinter Garsen. Von da bis Mokowe gibt's eine Schotterpiste die gut befahrbar ist. In Mokowe empfiehlt man mir das Moped auf dem Polizeigelaende zu lassen und weil es schon langsam dunkel wurde, schlug ich auch gleich das Zelt da auf (für lau). Sehr neugierig, aber nett, waren diese Menschen und der Abend wurde beim Lagerfeuer (man erzählt mir dass ihnen nicht erlaubt ist ein Lagerfeuer zu zuenden, aber touris duerfen's) kurzweilig. 21. Juni bis 1.Juli 2004 Lamu
Am Morgen geht's zu Fuss zum Hafen in 3km Entfernung. Hier landen die Busse und die Menschenmassen quetschen sich fuer 40KSh auf kleinen Boote (Dhows). Nach 20min Fahrt erreiche ich Lamustadt... eine nette kleine Stadt mit vielen engen Gassen, Moscheen, Kirchen, Läden, Restaurants, Hotels & Dhowfahrer die unentwegt Touren zu Horrorpreisen anbieten. Eine Müllabfuhr haben diese Leute scheinbar nicht, so sammelt sich der Muell in vielen Ecken dass sehr an Kairo errinert. Der einhellige Meinung der Leute hierzu ist: "die Regierung ist schuld".Ich mache mich auf dem Weg nach Shella am Ufer entlang, vorbei am Kraftwerk -eine Halle mit 8 Dieselmotoren, gekoppelt mit Synchrongeneratoren die die Insel mit elektrischen Strom versorgen. Taenzelnd um die riesigen Dieselpfuetzen, dann auf einem Sandweg durch die Insel, weil gerade Hochwasser ist.Shella ist ein urgemütlicher Dorf und jeder ist friedlich und ruhig. In jedem Satz ist ein "hakuna matata" oder ein "pole pole" herauszuhören. Ich bekomme ein Zimmer mit Dachterrasse und Küche für 450KSh/Nacht mit Meeresblick... einfach geil!Um Shella herum ist ein langer Strand der so gut wie gar nicht besucht wird und wenn man die Ostseite erreicht, kann man den ganzen Tag im warmen Meereswasser in den Wellen herumtollen. Gegen 18:00 klettere ich auf der höchsten Düne und beobachte den Sonnenuntergang über der Insel (die Beleuchtung der Insel ist sagenhaft) und hinter'm Meer. Dies wird zum alltäglichen Ritual: 16:00 Schwimmen und 18:30 Sonnenuntergang.Jeden Morgen kommen Leute vorbei mit Schrimps, Lobster, Krabben und Fisch, die sie gerade gefangen haben und noch zappeln. Entscheidet man sich, wird's auch prompt vor- und zubereitet... 2 Dutzend Austern für 120KSh oder 1kg Lobster für 600 inklusive Service ist schon eine feine Sache.
Weil der Ort so klein ist, ist Sicherheit kein Thema... nachts umherzustreifen und den Mond Auf- oder Untergang zu beobachten ist sicher und kein Problem.Gegenüber ist eine Insel namens Manda mit ebenfalls langen einsamen Staenden, die man mit einem Dhow erreichen kann fuer 400KSh inklusive Angeln und Fischgrill.Alles in Allem ist die Insel Lamu fantastisch, wo ich glaube - viel romantischer geht's nicht. einheimische erzählen dass hier der Baer los ist zu Weihnachten... mir ist's recht wie es ist. 2. Juli 2004 Malindi
Die Gestrige Fischplatte hat zwar gut geschmeckt doch Durchfall und Guebeln war angesagt fuer alle die an unserem Tisch sassen... egal, es ist Zeit hier abzuhauen.Meine AT war voll intakt auf dem Polizeirevier in Mokowe und so fahr' ich richtung Malindi auf guter Strasse los. Die Fahrt war, mehr oder weniger, recht langweilig. In Malindi se! tze ich mich in einen Restaurant ab und lerne Joe kennen... ein 58-jaehriger Amerikaner der fuer die Peace-Corps arbeitet. Er hat ein Haus direckt am Strand im Marinepark. Seine Einladung nehme ich gerne an und beziehe ein Zimmer in dieses schoene Haus. Der Strand ist superschoen und bei Vollmond kann man fast Zeitung lesen zu Mitternacht. Mein Pech war, dass die Riesenschildkroeten heute keine Eier legen wollen...schade! 3. Juli 2004 Malindi
Es regnet so ziemlich den ganzen Tag und Joe und ich sitzen vor'm Rechner und gucken Bilder und DVD's. 4. Juli 2004 Mombasa
Der Abschied von Joe, nach dem Fruehstueck war kurz aber herzlich und um 9:00 war ich auf der Strasse nach sueden der Kueste entlang. Die Palmen saumen die Strasse und ein paar tolle Foto's auf der Bruecke in Kilifi konnte ich ebenfalls machen.
In Mombasa angekommen, lerne ich Maike im indischen Restaurant kennen die mir ein Hotel empfiehlt. Abends besuche ich das Fort ! Jesus und besichtige die Stadt. Der Abend beende ich in einer Kneipe beim Endspiel Portugal-Griechenland. 5. Juli 2004 25km vor Nairobi
Der Fruehstueck war prima und nach'm Verzaehl mit der Hotelmanagerin und Maike, fahre ich ueber die Lionki-Faehre nach Tiwi beach. Ein Traumstrand und kein Schwein zu sehen... Ausgeruhter als jetzt werde ich nicht mehr, seit Lamu... also weiter...Die Fahrt zurueck fuehrte wieder durch's Gelaende und dann kamm's... 2 Maenner laufen mit und ich denke nichts boeses bis sie sich vor's Moped stellen und mit dem Knueppel und Machete (ziemlich stumpf) auf mich eindreschen.
Ich lasse meine AT fallen und laufe zunaechst ein paar Schritte weg und merke wie diese Jungs zoegerlich hinterher kommen... einer wollter mich umhauen waehrend der Andere sich am Moped ranmacht, doch aus dem Plan wurde nichts weil ich den Helm aufhatte und die Protektoren das Schlimmste abhielt... also stuerze ich mich auf dem naechsten und bearbeite sein Gesicht waehrend der Andere ihm zuhilfe eilt. Der Respekt vor der ! Machete laesst mich vorsichtig werden und ich renne ein paar Schritte... Das Spiel beginnt von Neuem. In der Zeit konnte ich mein Messer auspacken und ein Stich in den Bauch schreckte sie ab bis ein Allrad vorbei kam und sie das Weite suchten...Puhh, an diesem Erreignis werde ich noch lange denken.
Wenn ich schon mal in der Ecke bin, fahre ich noch zum Urlaubsort Diani beach. Hier reiht sich ein Hotel neben dem Naechsten und es sieht ein bisschen nach Malle aus... doch jetzt ist keine Saison.
Immernoch veraergert ueber diesen Ueberfall, beschliesse ich nach Nairobi zu fahren und mache mich auf der 500km langen Strecke auf. Die Strasse ist halb gut befahrbar (160km/h) und halb gefuellt mit Schlagloecher (50km/h). Als es dunkel wird, klemme ich mich hinter einem Auto weil meine Scheinwerfer immernoch seit Aegypten viel zu tief eingestellt sind. Rumms...Ich sehe diese Mega-Steine zu spaet und da zerreisst es mein Hinterreifen. Tolle Wurst, mein Ersatzreifen ist in ! Nairobi und es fahlen noch 35km. Zum Glueck ist eine Hotellodgeanlage keine 200m weg. Ein Zimmer von 1800 sprengt mein budget und ich kann den Menschen bewegen mich mein Zelt aufschlagen zu lassen fuer 300. Mein Magen ist immernoch nicht 100% OK... 6. Juli 2004 Nairobi
Der Tag beginnt um 6:00 weil der Anlagensupervisor meinte dass es keine gute Idee waere wenn der Besitzer mich im Zelt saehe solange die Anlagew kein Zeltplatz ist (alles ohne Rechnung..) ...kein Thema, alles im Vorratsraum verstaut, Hinterrad ausgebaut und ab in's Matau nach Nairobi. In Nairobi bis Chris's Haus mit'm Bus und die 35km kosteten 70KSh und dreieinhalb Stunden. Zu Mittagszeit latsche ich durch's Tor und finde...Joa!Seine Geschichte hoert sich an wie sein Moped aussieht -recht zerrupt. Die Stunden vergehen beim Reifen wechseln und Schlauch flicken und so ist's schon 15:00 und ich entscheide mich zu einer Taxifahrt zum "small world country club". Da ging alles ratz-fatz und nach einem Abschiedsfoto wieder weiter nach Nairobi. Weil alle preiswerten Zimmer (Chris's Haus) vergeben sind, schlage ich das Zelt im Garten auf. 7. Juli 2004 Nairobi
Waesche waschen und Vorraete aufstocken. Abends gab's super leckere Frikadellen mit Kartoffeln und Erbsen. Volker, Manu (Deutsches Paerchen auf 2 Dominatoren), Joa, Diane, Chris und ich haben noch'n nettes Verzaehlchen...

8. Juli 2004 Nairobi
Mopedinstandhaltung ist angesagt... Luftfilter, Zuendkerzen, Oel, Raeder.... Die letzten Sachen noch eingekauft und der Fahrt nach Uganda steht nichts mehr im Wege.

9. Juli 2004 Kisumu
Wie es so manchmal ist, dauert's bis 12 bis ich alles verstaut hatte und mich von Volker & Manu verabschiedet habe (Joa war schon um 7 unterwegs nach Arusha). Hinter Naivasha entscheide ich mich fuer Kisumu weil ich nicht schon wieder nach Kitale will. Die Strecke ist durchaus lohnenswert da alles gruener wird und ich passiere grosse landwirdschaftliche Gebiete. In Kericho halte ich Pause, passie! re Kisii und schliesslich im dunkeln komme ich in Kisumu an. 10. Juli 2004 Sipi
Der erste Gang am Morgen war zu fuss zur Bank, den ich befuerchtete nicht bis Uganda zu kommen mit dem vorhandenen Sprit. Bei der Gelegenheit konnte ich mir Kisumu ansehen das sehr friedlich aussieht morgens um 9. Sawa sawa, Zimmer bezahlt und ab zur Tanke... die Instandhaltung von gestern brachte 3L/100km und der Tank war noch halb voll! Tolle Wurst, jetzt habe ich diese ganzen kenyanischen Shillings. Das Wetter ist super und kaum Verkehr, so ging's voellig entspannt nach Busia. An der Grenze werde ich belagert von clearance guides die mir die Papierarbeit abnehmen wollen -gegen Entgelt natuerlich- doch das Carnet und mein Pass waren kein Problem und es gab wieder kein Business fuer diese Jungs (worueber die sich auch beschweren).
Das Stueck von Busia bis Totroro war Schotterpiste, so dass ich nicht rechtzeitig bremsen konnte fuer ein Hund der die Strasse ueberquerte...das nimmt einen ganz schoen mit...so'n Mist.Ab Tororo ist die Strasse ! gut geteert den ganzen Weg bis Sipi.Am Nachmittag treffen 20 englische Schueler mit Lehrer im "Crow's Nest" ein und bestellen eine einheimische Gruppe fuer den kulturellen Beitrag des Abends. Die Gruppe tanzte, sang und spielte eine unheimlich llaaannnges Theaterstueck (es war schon merkwuerdig und voellig anders als wir es gewohnt sind...gar nicht einfach zu folgen) dass ich nicht zuende sehen konnte und bin ins Bett (Zelt) gestiegen. 11. Juli 2004 Sipi
Nach dem Fruehstueck ging's los zum Trekkingtour -wenn auch nur fuer 6 Stunden. Die Landschaft ist einfach scharf, passend zum Wetter. Stundenlang geht's an Bannanenbaeume und Palmen vorbei. Von Zeit zu Zeit trifft man die anderen Mzungu's gefuehrt von Guides und der weg ist gut zu finden. Ich selbst nehme keinen Guide weil ich schon mal links abbiege wo's eigentlich rechts gehen soll und ich nicht den ganzen Tag ein Verzaehl anhoeren will. Einer diese Linksabbiegungen fuehrte mich zu vielen Huette! n und ich schuettele mind. 200 Haende. Unterwegs bezahle ich 500USh hi er und 500 da, dass angeblich zum Wohle der Gemeinschaft sein soll. Eine Kletterpatie war auch dabei und die Wasserfaelle (3) waren schon sehenswert. 12. Juli 2004 Kampala
Die gesamte Strecke nach Kampala ist in guter Zustand und es geht recht zuegig bis Jinja. Hinter Jinja wird es noch gruener und man sieht nur noch Baeume, dafuer nimmt der Verkehr zu und die Rauchwolken sind nur schwer ertraeglich. Bannanenbaeume gibt's hier ueberall und dementsprechend isst man auch Bannanen zu jeder Gelegenheit.In Kampala erst zur Bank, dann essen (Pizza) und dann zur "Backpackers Hostel". Mein Tank ist noch immer "gruen" trotz der 600km auf'm Tacho. In dem "Backpackers" geht es zu wie in einem Taubenschlag, viele Mzungus die ein- und auschecken. Die Preise sind OK, es gibt eine Bar und 4 Rechner fuer's Netz stehen kostenlos zur Verfuegung. 13. Juli 2004 Kampala
Ich nehme eine Einladung von einem ugandischen Freund an und besuche seine Huette.!
Am liebsten wuerde ich nur bei privaten Leuten unterkommen, doch frueher oder spaeter fragt jeder nach Kohle und dann wird's laesstig... also: campsites. Im Laufe des Tages laufen wir durch die Aeusseren Stadtbezirke am Arm des Lake Victorias herum, essen und am spaeten Abend kehre ich quer durch die Stadt nach Mengo zurueck. 14. Juli 2004 Kampala
Heute zur Botschaft von Tansania und zum "Ugandan Wildlife Authority" fuer die Gorillas in Bwindi. das sind zwei grosse finanzielle Posten die mir eroeffnen dass sie keine Dollars haben wollen wegen den Kursschwankungen... Tolle wurst, nur deswegen schleppe ich diese Dinger mit mir rum seit Februar... Egal, am 29.Juli bekomme ich grosse Primaten zu sehen.